Die Fragmente der Griechischen Historiker Part I-III

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Subject: Classical Studies

Edited by: Felix Jacoby

The monumental series Die Fragmente der Griechischen Historiker contains the critical edition of 856 Greek historians whose work is preserved incompletely, i.e. in fragments. Felix Jacoby collected these fragments and edited them, adding biographical testimonies and extensive commentaries on many of them.

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I. Achaia

(703 words)

Author(s): Jacoby, Felix
I. Achaia Der Achaeische Bund hat seit seiner neugründung a. 281/0 v. Chr. bei den zeitgenössischen historikern die ihm zukommende rolle als griechische grossmacht neben Makedonien, den mächten des Ostens, Aetolien und Rom gespielt. Wenn Gelzers vermutung1 richtig ist, dass ‘Polybios anfänglich überhaupt nur eine darstellung der achaeischen geschichte geplant habe’, so würde das ein werk geworden sein, das—wie Μακεδονικά und Σικελικά — die mitte zwischen ῾Ελληνικά und eigentlicher Ethnographie gehalten hätte. Es hätte mindestens einleitungsweise die geschich…

Iason (446)

(139 words)

Author(s): Jacoby, Felix
Introduction Natürlich kann man den buchtitel nicht mit Duebner in Περὶ ῾Ρόδου ändern. Wer den ᾿Ιάσων Μενεκράτους von Nysa versteht, der u.a. Περὶ῾Ρόδου schrieb 1), und Περὶ Κνιδίας als teiltitel ansieht, ist vielleicht nicht strikt zu widerlegen 2); aber sehr glaublich ist die vermutung nicht. Der name ist in der literatur häufig, und seine träger sind nicht völlig sicher zu trennen. Weder I. von Argos no. 94 noch I. von Kyrene no. 182 noch I. von Byzanz no. 12 c kommen für ein buch über Knidos in betracht; eher der autor über Alexandreia, wenn er nicht mit dem Argiver identisch ist 3).   FGrH 4…

Iason (632)

(53 words)

Author(s): Jacoby, Felix
  FGrH 632 F 1BNJAthen. 14, 12 p. 620 D: ᾽Ιάσων δ᾽ ἐν τρίτωι Περὶ τῶν ᾽Αλεξάνδρου ἱερῶν ἐν ᾽Αλεξανδρείαι φησὶν ἐν τῶι μεγάλωι θε- άτρωι ὑποκρίνασθαι ῾Ηγησίαν τὸν κωμωιδὸν τὰ ῾Ησιόδου, ῾Ερμόφαντον δὲ1τὰ ῾Ομήρου. Notes^ back to text1. ῾Ησιόδου Mei ἡροδότου AEJacoby, Felix (Berlin)

Iason von Argos (?) (94)

(365 words)

Author(s): Jacoby, Felix
Introduction Die stellung von γραμματικός läßt es als möglich erscheinen, daß die βίοι von zwei autoren oder zwei βίοι des gleichen autors zu- sammengeflossen sind. im ersteren falle bleibt entweder der Argiver schattenhaft oder die zeit des ‘grammatikers’ unbestimmbar; an sich passen die vier bücher Περὶ τῆς ῾Ελλάδος , die nach der inhaltsangabe ( ἔχει κτλ .) ein abriß der geschichte der ‘klassischen’ zeit sind, so gut für einen autor der hadrianischen oder Antoninenzeit, wie ein Βίος ῾Ελλάδος für die des Poseidonios oder seines enkelschülers Iason von Nysa. die…

Iason von Kyrene (182)

(606 words)

Author(s): Jacoby, Felix
Introduction Sehr wahrscheinlich kriegsmonographie eines den ereignissen gleichzeitigen juden, der, wie der name zeigt, hellenisiert war und grie- chisch schrieb, mit patriotisch-religiöser tendenz und wohl sicher nicht für ein rein jüdisches publikum. warum er, der mit der vorgeschichte der jüdischen erhebung in den letzten jahren des Seleukos IV († 175) begann, nur bis zum siege der Juden über Nikanor im jahre 162/1 ging, ist nicht zu sagen (s. RE IX 779f.). auch den titel wird man aus den subskriptionen des 2. Makkabaeerbuches — ᾿Ιούδα τοῦ Μακκαβαίου πράξεων ἐπιτομή (Venet ἐπιστο…

Idomeneus (547)

(112 words)

Author(s): Jacoby, Felix
Introduction Für gleichung mit dem Epikureer von Lampsakos 1) spricht nichts; ein buch über Samothrake 2), das polemisch gewesen sein müsste 3), passt nicht in dessen interessenkreis. Den anschluss an Hellanikos wird man sich kaum nach Dieuchidas 485 T 1 vorstellen dürfen, und die zeit bleibt unbestimmt; aber Hellenismus ist wohl wahrscheinlicher als das 4. jhdt v. Chr.   FGrH 547 T 1BNJ Suda s. v. ᾽Ιδομενεύς · ἱστορικός. ἔγραψεν ἱστορίαν τῶν κατὰ1Σαμοθράικην.   FGrH 547 F 1BNJSchol. Apoll. Rhod. 1, 916/8a: s. 546 F 1 p. 531, 11. Notes^ back to text1. τῶν Lobeck, Clinton τὴν (cf. 131 T 1) oJaco…

Idomeneus von Lampsakos (338)

(6,269 words)

Author(s): Jacoby, Felix
Introduction Jacoby R E IX, 1916, col. 910 no. 5. Die beiden bücher 1), die der schüler und gönner Epikurs 2) geschrieben hat und die man richtiger broschüren nennt (auch wenn die eine von ihnen mehrere bücher um- fasste) sind nicht produkt eines historischen oder sonst gelehrten inte- resses 3), sondern hängen zusammen mit seinem epikureischen glauben und vielleicht auch (das hängt von der zeit der abfassung ab, die wir nicht näher bestimmen können) der politischen tätigkeit in seiner vater- stadt, wo er mit anderen eine herrschaf…