Enzyklopädie der Neuzeit Online

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Subject: History

Die Enzyklopädie der Neuzeit Online, die auf der gedruckten Ausgabe Enzyklopädie der Neuzeit (J.B. Metzler Verlag Stuttgart, 2005-2012, in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen) basiert, bietet in über 4.000 Schlagwörtern einen facettenreichen Blick auf das bedeutsame Zeitalter von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

Seit 2017 wird die Enzyklopädie der Neuzeit Online regelmäßig erweitert. Neue Artikel kommen hinzu und bestehende Artikel werden um neue Abschnitte und zusätzliche Literatur ergänzt. In Erweiterung des ursprünglichen Konzeptes sind neue Artikel auch einzelnen Räumen und Regionen gewidmet oder reflektieren aktuelle Trends der historischen Neuzeit-Forschung.

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Überläufer

(10 words)

s. Grenzgänger

Übernatürliche Welt

(2,364 words)

Author(s): Gareis, Iris
1. Begriff, Allgemeines Der Begriff der Ü.W. erschließt sich als Gegenpol zur natürlichen, d. h. der sichtbaren und materiell fassbaren W., in der sich das Leben der Menschen abspielt. Vorstellungen von einer parallel zu dieser existierenden Ü.W. sind kultur- und epochenübergreifend vorhanden. Eng mit den jeweiligen relig. Anschauungen verbunden, wird die Ü.W. als Sitz von Gott(heiten) und Geistern betrachtet, mit dem Jenseits oder auch mit Himmel und Hölle assoziiert. In der europ. Nz. bestand neben der christl. Auffassung von Himmel und Hölle auch di…

Überschwemmung

(2,871 words)

Author(s): Rohr, Christian
1. Allgemein Aus hydrologischer Perspektive ist zwischen Hochwasser (= Hw.) und Ü. zu unterscheiden. Unter Ersterem versteht man heute den »Zustand in einem oberirdischen Gewässer, bei dem der Wasserstand oder Durchfluss einen bestimmten Wert (Schwellenwert) erreicht oder überschreitet« [23. 15 f.]. Die drei wesentlichen Werte eines Hw. sind Scheitelabfluss, Dauer und die in seinem Verlauf abfließende Wassermenge [13. 294–296]. Ein Hw. kann durch die Überschreitung eines bestimmten Wasserstandes oder durch den Bruch von Schutzdämmen aus dem Flussbett hervorbrechen un…

Überseechinesen

(2,098 words)

Author(s): Mittag, Achim
1. Überblick Als Ü. bzw. Auslandschinesen (chines. huaqiao [11. 26–30]) werden allgemein Menschen chinesischer Abstammung bezeichnet, die außerhalb Chinas (Volksrepublik, Hongkong und Macao) und Taiwans leben, sei es temporär, auf Dauer oder schon seit mehreren Generationen, mit z. T. starker ethnischer und kultureller Vermischung und entsprechend lockerer Bindung an die chines. Heimat. Die Unschärfe des Begriffs vergrößert sich noch dadurch, dass er auf unterschiedliche Auswanderungsmuster und Diasporen bezogen wird, die sich im Laufe einer über tausendjäh…

Überseegesellschaften

(14 words)

s. Ostindische Kompanien | Westindische Kompanien

Überseehandel

(14 words)

s. Fernhandel | Handelsgesellschaft | Handelsräume

Übersetzer/innen

(44 words)

H.G. Helmut Graser L.H. Lilli Herschborn K.H. Konrad Honsel F.H. Florian Hoppe K.K. Kornelia Kończal A.M. Achim Mittag M.N. Mirjam Neusius P.O.-M. Patricia Omitogun-Meyer M.P. Marcus Popplow D.P. Dieter Prankel S.P. Sabine Pretscher K.R. Kirsten Rüther G.R. Gerhard Rammer F.S. Friedrich Steinle

Übersetzung

(3,342 words)

Author(s): Lüsebrink, Hans-Jürgen
1. Multikultureller Kontext Frühnzl. Gesellschaften waren in weit stärkerem Maße vielsprachig und multikulturell als moderne. Ü. spielten sowohl im Alltagsleben wie in Schrift- und Druckwerken eine wichtige, z. T. herausragende Rolle. In ausgeprägterer Weise als im 19. und 20. Jh. waren große Teile des frühnzl. Europa aufgrund der dynastisch gezogenen Grenzen transkulturelle Territorien, in denen mehrere Sprachen und Kulturen koexistierten und die Kommunikation Mehrsprachigkeit voraussetzte; zu dieser zählte auch die Fähigkeit zum Übersetzen. Regionen w…