3 Kapitel. Die Kunstprosa
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Die Reimprosa des Saǧʾ (s. Suppl. 22) war, seit sie durch den Qorʾān gewissermassen religiös geweiht war, während der beiden ersten Jahrhunderte aus dem profanen Gebrauch fast ganz veschwunden. Erst in der Mitte des 3. Jahrhs tritt sie wieder in der Ḫuṭba auf, die eben damals mehr und mehr berufsmässigen Predigern überlassen und von diesen kunstmässig ausgebildet wurde. Von da aus dringt das Saǧʿ im 4. Jahrh. auch in die Literatur ein in Sendschreiben, Rasāʾil und in der neu auftauchenden Gattung der Maqāma 1.

1  Ibn Nubāta ʿAbdarraḥīm b. M. b. Ism. al-Ḫuḏāqī al-Fāriqī, geb. 3…

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Brockelmann, Carl, “3 Kapitel. Die Kunstprosa”, in: Brockelmann Online, by Carl Brockelmann. Consulted online on 27 May 2017 <http://dx.doi.org/10.1163/1877-0037_brock_d1e5488>



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