7 KAPITEL Ḏuʾr-Rumma
(797 words)

Ġailān b. ʿOqba erhielt diesen Beinamen nach einem seiner Verse Diw. 22, 8 = Geyer, Dijamben 23, 8. ― Er soll als Raǧazdichter begonnen haben, wandte sich aber der Qaṣīde zu, weil er einsah, dass er al-ʿAǧǧāǧ und Ruʾba nicht gewachsen war (Marzubānī, Muw. 174). Über die Langsamkeit seiner Produktion soll er selbst geklagt haben; angeblich fiel ihm die Fortsetzung zu einem Halbvers erst nach mehreren Tagen beim Anblick einer silbernen Schale ein (b. Ǧinnī, Ḫaṣāʾiṣ I, 330/1). Er will zwar die Beduinenpoesie fortsetzen, verrät sich aber doch oft genug als Städter, wenn er…

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Brockelmann, Carl, “7 KAPITEL Ḏuʾr-Rumma”, in: Brockelmann Online, by Carl Brockelmann. Consulted online on 27 May 2017 <http://dx.doi.org/10.1163/1877-0037_brock_d1e9436>



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