Begierde
(1,974 words)

Die Konzeptionen von B. variierten in der Nz. stark. Wie im Hinblick auf Gefühle generell änderten sich auch Anschauungen und Einstellungen zur B., sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.

1. Theorien

Die frühnzl. Vorstellungen von B. (lat. voluptas) unterschieden sich zunächst kaum von denen des MA. Nach Thomas von Aquin wurde die B. als eine der grundlegenden Leidenschaften der Seele verstanden und als das Verlangen definiert, ein abwesendes oder zukünftiges G…

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Robert Dimit and Gunda Werner, “Begierde”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 22 June 2018 <http://dx.doi.org/10.1163/2468-3418_dnpo9_a0387000>
First published online: 2016
First print edition: 20161101



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