Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Herausgegeben von Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.

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ICD/ISD

(7 words)

Siehe Information Services Control Division

Ichthyocollon

(54 words)

Author(s): G. Brinkhus
Fischleim, wird in den Rezepten zur Buchmalerei des MA häufig als Bindemittel für Pigmente genannt. I. wird vorzugsweise aus den Schwimmblasen des Störs (auch als Hausen bezeichnet) hergestellt; daher findet man für Fischleim auch die Bezeichnung «Hausenblase». G. Brinkhus Bibliography Roosen-Runge, H.: Farbgebung und Technik frühma. Buchmalerei. Bd. 2. Stuttgart 1967, S. 7.

Icones

(77 words)

Author(s): J. Hönscheid
lat. Form für griech. ɛἰxóvɛç, Plural von ɛἰxώv, Bild; gebraucht 1. als Titel für Drucke von meist älteren Slg. von Bildnissen, wie z. B. Icones illustrium aliquot veterum medicorum et philosophorum cum epigrammatibus J. Sambuci. Antwerpen: Plantin 1574, oder Icones plantarum medicinalium. Abb. von Arzneygewächsen. Centuria 1–6. 2. Aufl. Nürnberg 1784–1790; 2. bisweilen für Bildnisse, die erst von Bibl.en zu Slg. zusammengefaßt wurden; 3. als Klassenbeschreibung für Bildnissig, und Abbildungswerke in älteren Klassifikationen. J. Hönscheid

IDE

(13 words)

Siehe Institut danois des échanges internationaux de publications scientifiques et littéraires

Ideenschriften

(226 words)

Author(s): H. Buske
oder Inhaltsschriften sind eine bestimmte Art von Bilderschrift (Piktographie) als zeichnerische Vorstufen der Schrift in Form einfacher Darstellungen von Begriffen, Ideen und Bedeutungen, ähnlich unseren modernen Piktogrammen zum Zwecke der Mitteilung. Die Symbolik dieser Bilder kann ebenso wie die von Gebärden jedermann verständliche Bedeutungen ausdrükken 565 ohne eine sprachliche Form zu haben. Die knappe Darstellung führt dazu, daß gewisse Bilder so vereinfacht werden, daß sie schließlich n…

Identische Drucke

(7 words)

Siehe Prüfung identischer Drucke

Ideogramm

(55 words)

Author(s): U.-B. Kuechen
(Begriffszeichen) ist ein Zeichen, das innerhalb eines Textes direkt den dargestellten Gegenstand bezeichnet, ohne dessen Lautwert zu berücksichtigen. Das I. kommt somit den Vorstellungen einer Bilderschrift am nächsten. So verwendete man z. B. in der ägyptischen Schrift die Hieroglyphe ʘ, welche die Sonnenscheibe darstellt, als I. zur Schreibung des Wortes «Sonne». U.-B. Kuechen

Ideographie

(63 words)

Author(s): U.-B. Kuechen
ist eine Schrift, die aus bildhaften Elementen (Bilderschrift), sog. Ideogrammen, besteht. Das ideographische Lesen von Zeichen einer Schrift ist auch ohne Kenntnis der jeweiligen zugrundeliegenden Sprache möglich, im Gegensatz zum phonetischen Lesen von Zeichen, die einen Lautwert repräsentieren. Ideographische Schriften gibt es bei Völkern verschiedener Zeiten und Sprachen, z. B. in der ägyptischen Schrift, Indus-Schrift und chinesischen Schrift, Ideenschriften U.-B. Kuechen

Idiotikon

(83 words)

Author(s): G. Pflug
(griech.: ἰδιωτιϰός = kunstlos, gemein) wird seit dem 18. Jh. ein Wörterbuch einer Mundart oder einer Gruppensprache (z. B. Studentensprache «Studikoses I.», Jena 1841) bezeichnet. I. tritt als Titelbegriff zum ersten Mal in dem «Idioticon Hamburgense» des Martin Richey (Hamburg 1754) auf. Weitere Belege für das 18. Jh. sind C. E. Moll, «Salzburger I.» (Salzburg 1796), und A. W. Hupel, «I. der dt. Sprache Lief- und Esthlands» (Riga 1795). Idiotikon. Titelblatt zu: Joh. Friedr. Schütze: Holsteinisches Idiotikon. Hamburg 1800. G. Pflug

Idzikowski

(156 words)

Author(s): A. G. Świerk
poln. Verleger- und Buchhändlerfamilie, anfangs in Kiew (Ukraine), später in Warschau (1858 bis 1944). Ihre wichtigsten Vertreter: Leon I. (* 1827 in Krakau, ✝ 1865 in Kiew) und Wladyslaw I. (* 14. 5. 1864 in Kiew, ✝ 10. 6. 1944 in Warschau). Trotz rigoroser Verbote russ. Behörden verlegte die Firma nach dem mißglückten Januaraufstand 1863/1864 weiterhin poln. Literatur. Seit 1873 betrieb sie neben der Buchhandlung eine Leih- (1914 ca. 173 Tsd. Bde.). Wladyslaw I. gründete 1897 die Großbuchhandl…

IEPRC

(8 words)

Siehe International Electronic Publishing Research Center

IfD

(6 words)

Siehe Institut für Dokumentation

IFLA

(10 words)

Siehe International Federation of Library Associations and Institutions

IFLA Journal

(92 words)

Author(s): W. R. H. Koops
wurde 1974 im Rahmen eines eigenen Publikationsprogramms der International Federation of Library Associations and Institutions neben dem IFLA Annual und der Buchreihe IFLA Publications gegründet. Es ersetzte die beiden internen Veröff. IFLA News und IFLA Communications; letztere wurde verbreitet als Separatdruck aus der Zs. LIBRI. Das I. berichtet über die Arbeit der IFLA als Organisation und die der einzelnen Sektionen und veröffentlicht Aufsätze über neue Entwicklungen im Bereich des Bibliothe…

IFRA

(4 words)

Siehe INCA-FIEJ

IFRRO

(9 words)

Siehe International Federation of Reproduction Rights Organization

IG Autoren

(7 words)

Siehe Interessengemeinschaft österreichischer Autoren

IG Druck und Papier

(10 words)

Siehe Industriegewerkschaft Druck und Papier

Igel

(159 words)

Author(s): K. Migon
jüdisch-poln. Familie von poln. Antiquaren, Buchhändlern und Verlegern, u.a.: i. Zelman Salomon I. (* 6. io. 1813 in Lemberg, 1870 ebd.); er lieferte wertvolle Hss., Drucke und Zeichnungen an viele poln. Bibl.en, u. a. ans Lemberger Ossolineum und an die Biblioteka Kornicka; gegen Ende seines Lebens begann er eine verlegerische Tätigkeit. 2. Leib I. (f September 1917 in Lemberg), Antiquar in Lemberg und Krakau, kaufte und verkaufte ganze Slg., erwarb Restaufl. Z. B. hat er bei Brockhaus das ganz…

IGT

(7 words)

Siehe Institut für grafische Technik
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