Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Herausgegeben von Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.

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Oblaten

(4 words)

Siehe Luxuspapier

Obpacher

(95 words)

Author(s): K. Gutzmer
Druckerei und Verlag in München, gegr. 1867 von den Brüdern Johann Baptist und Josef O. Die rasch aufblühende Firma wurde 1888 in eine AG umgewandelt und erlebte mehrfache Besitzwechsel. Nach fast vollst. Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb wieder aufgebaut und 1952 um eine Verlagsabt. erweitert, in der Gangolf Rost ein anspruchsvolles Kinderbuch-Programm entwickelte, das 1962 im neugegr. Annette Betz Verlag (seit 1971 Tochter von Ueberreuter, Wien) aufging. Die Firma verlegte ihre…

Obraldruck

(47 words)

Author(s): P. Neumann
ein von der Leipziger Druckerei Oscar Brandstetter um 1920 entwickeltes fotografisches Übertragungsverfahren für Nachdrucke im Offsetdruck, ähnlich dem Manuldruck. Es ist heute durch Direktkopie-Verfahren abgelöst. P. Neumann Bibliography Ebenböck, F. / Brugger, A. / Preis, E.: Handbuch zu Papier, Schrift und Druck. Wien/Leipzig 1941, S. 376.

Obscene Publications Act

(84 words)

Author(s): G. Gabel
vom britischen Parlament 1959 verabschiedetes Gesetz (Novellierung 1964), welches die Veröff. von erotischer und pornographischer Lit. zu regeln sucht. Das O. hat sich angesichts der später einsetzenden einschlägigen Bücherflut als wenig durchsetzungsfähig erwiesen. G. Gabel Bibliography Obscenity law anomalies. In: Bookseller 1965, S. 1744–1746 Obscene publications. In: Bookseller 1967, S. 2158–2162 Taylor, L. J.: Librarians Handbook. Vol. 2. London 1980, S. 819 bis 823 Stone, R. T. H.: Obscene publications; the problem persists. In: Criminal Law Review. Marz …

Obscuri viri

(7 words)

Siehe Epistolae obscurorum virorum

Obsequiale

(4 words)

Siehe Rituale

Obstbücher

(5 words)

Siehe Pomologische Bücher

Obszöne Literatur

(7 words)

Siehe Erotische Bücher Pornographie

Ocellus, Erhärt

(6 words)

Siehe Oeglin, Erhärt

Ocharte, Pedro de

(7 words)

Siehe Mexiko, Buchdruck

Ochs, Adolph Simon

(108 words)

Author(s): F. J. Mosher
* 12. 3. 1858 in Cincinnati, Ohio, f 8. 4. 1935 in Chattanooga, Tennessee, amer. Zeitungsverleger. O. verlegte seit 1878 erfolgreich die «Chattanooga Times» und kaufte 1896 die bankrotte «New York Times», die er zu einer der führenden Ztg. der USA machte. O. war der wichtigste Geldgeber des ersten «Dictionary of American Biography». F. J. Mosher Bibliography Davis, E.: Memoir of A. S. O. In: DAB Suppl. 1, S. xvii-xxi Johnson, G.: An Honorable Titan: A Biographical Study of A. S. O. Westport, Connecticut 1970 Barnes, S.: A. S. O. In: Dictionary of Literary Biography. Vol. 25. Detr…

Ochsenbach

(427 words)

Author(s): P. Amehung
Tübinger Familie, die im 16./ 17. Jh. über viele Jahrzehnte den Schloßhauptmann (bzw. Burgvogt) des herzoglich–württembergischen Schlosses Hohentübingen stellte. Wegen ihrer umfangreichen Bibl., zu der sich eine Waffenslg. sowie eine «Kunst– und Wunderkammer» gesellte, wird sie in der Lit. seit langem als erste bürgerliche Bibliophilenfamilie in Schwaben bezeichnet. Entgegen mancher Äußerungen in der Lit. stammen sicher nur ganz wenige Bde. dieser Bibl, aus dem Besitz des Hans Hermann O. d. Ä. (…

Ochsenhausen

(293 words)

Author(s): H. Finger
ehemalige Benediktinerabtei (Patrozinium St. Georg) östlich von Biberach, vor 1093 von der welfischen Ministerialenfamilie von Wolpertsschwenden gestiftet und als Priorat von St. Blasien besiedelt. Der selige Heinrich von Zwiefalten hat als Prior von O. 1238 bis j 262 die Bibl, verwaltet und zu einer gewissen Blüte gebracht. 1392/ 1404 wurde O. selbständige Abtei (eine der reichsten in Oberschwaben), 1488 erreichte es die faktische Reichsunmittelbarkeit. 1111 Gefolge der Reformation in Oberdeuts…

Ochsenkopf

(131 words)

Author(s): S. Corsten
Der O. kommt als Wasserzeichen überaus häufig und in vielen Varianten vor. Das maßgebliche Werk von G. Piccard verzeichnet für 1327— 1660 die Zahl von 3393 O.-Typen, die nach 16 Abt. klassifiziert sind. Erklärt wird das Zeichen als Symbol des Evangelisten Lukas, des Patrons der Maler. Neuerdings sieht man darin auch ein Qualitätszeichen, das die höchste Güteklasse ausweist (so auch bei den Erzeugnissen anderer ma. Gewerbe). Für diese Deutung spricht, daß in der Gutenberg–Bibel (Bibel mit 42 Zeil…

Ochs vom Lauenstein

(103 words)

Author(s): H. Baske
Der, Zs. des Jungbuchhandels und der Lauensteiner Bewegung als neue Folge des «Zopfabschneiders». Der O. erschien von April 1925 (H. 1 bei F. A. Perthes in Gotha, ab H. 2 bei E. Diederichs in Jena) bis Kantate (Mai) 1927. Heftumfang ca. 64 Seiten mit kritischen Beiträgen von E. Diederichs, E. Heimeran, F. Meiner, O. Meissner, G. Menz und O. Reichl. Das letzte H. 7 erschien u.d.T. «Der Kantaterich des O.» mit einem Teilnehmerverz. der sechs Lauenstein–Tagungen. Den Beziehern wird im Abschiedswort…

OCLC

(7 words)

Siehe Online Computer Library Center

OCR (Optical Character Recognition Optische Zeichenerkennung)

(584 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Verfahren, mittels entsprechender elektronischer Lesemaschinen (Scanner) optisch lesbare Schriften in Datenverarbeitungsanlagen einzugeben und zu verarbeiten. 1. Vorläufer In den 1950er Jahren wurden Magnetschriftleser entwickelt, die in der Lage waren, eine normal lesbare Schrift dadurch automatisch zu lesen, daß ihre Zeichen mit einer Farbe gedruckt wurden, die magnetisierbare Substanzen enthält. Vor dem automatischen Lesen mußte der zu lesende Text magnetisiert werden. Die erste Magnetschrift wurde für …

OCR Technik

(113 words)

Author(s): P. Neumann
Abk. für Optical Character Recognition, bezeichnet auch ein Satzverfahren, bei dem mit speziellen OCR Schriften oder mit üblichen Schreibmaschinen– oder Druckschriften hergestellte Texte durch OCR Lesemaschinen unmittelbar in ein Satzsystem übertragen werden. Da einwandfreie, mit Satzbefehlen ausgestattete Vorlagen erforderlich, spatere manuelle Überarbeitungen jedoch aufwendig sind, ist diese optisch-maschinelle Texterfassung und –Übernahme nur bei einfach strukturierten und, wegen des Programm…

Octavische Bibliothek

(65 words)

Author(s): B. Bader
die jüngere der beiden von Kaiser Augustus in Rom errichteten öffentlichen Bibl.en. Sie befand sich im Porticus Octaviae, einem Tempelbezirk auf dem Marsfeld. Archäologische Überreste sind nicht erhalten. B. Bader Bibliography Wendel, C. / Göber, W. in: Handb. der Bibliothekswissenschaft. 2. Aufl. Bd. 3,1. Wiesbaden 1955, S. 120—121 Fehrle, R.: Das Bibliothekswesen im alten Rom. Freiburg i. Br. 1986, S. 64 bis 65.
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