Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Herausgegeben von Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.

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Offerten

(91 words)

Author(s): ß. Kitziugcr
sind im Antiquariatsbuchhandel die 7 Angebote, die auf Grund von Gesuchen (z.B. in Suchlisten verbreitet) eingehen bzw. versandt werden. Das Durcharbeiten und Beantworten von Suchlisten gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Antiquars, da sich dadurch langjährige Kundenbeziehungen entwickeln können. O. sollten stets so abgefaßt sein, daß bibliographische Daten und Zustand des angebotenen Titels vollst. ersichtlich sind. Außerdem sollten sie freibleibend abgegeben werden, um keinem Lieferzwang zu…

Offertenblatt

(46 words)

Author(s): H. Bohrmann
gewöhnlich periodisch erscheinende Druckschrift. Es nimmt unentgeltlich Kleinanzeigen auf, die es ohne Beigabe eines redaktionellen Teils gegen Entgelt über den Zeitungseinzelhandel an eine Leserschaft bringt. O.er sind Gegenstücke zu Anzeigenblättern. H. Bohrmann Bibliography Pürer, H./Raabe, J.: Medien in Deutschland. Bd. 1. München 1994, S. 189-192.

Office International de Bibliographie

(10 words)

Siehe Institut International de Bibliographie

Office of Arts and Libraries

(72 words)

Author(s): G. Gabel
seit 1966 die für die Bib-l.en zuständige Abt. des britischen Erziehungsministeriums. Das O. unterstand direkt dem Minister for the Arts. Als Beratungsgremium stand dem O. seit 1981 der Library and Information Services Council zur Seite. 1992 wurde das O. als Abt. in das neuformierte Kultusministerium (Department of National Heritage) integriert. G. Gabel Bibliography Observer vom 23. 8. 1987, S. 18; Times vom 30. 4. 1992, S. 5.

Office of the Alien Property Custdian (APC)

(264 words)

Author(s): H. Sarkowski
US-Amer. Institution zur Verwaltung und Auswertung der Patente, Urheberrechte etc., die im Besitz von Firmen und Institutionen feindlicher Staaten waren. Erstmals nach dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg aufgrund des Trading with the Enemy Act begründet und am 21.4. 1942 erneuert. «Lizenzen» wurden in größerem Umfang für den Nachdruck von naturwiss. Büchern und Zss. erteilt. So ersch. mit Lizenz des APC 1942-1956 allein bei der Druckerei von J. W. Edwards Brothers in Ann Arbor über 800 …

Officiale

(4 words)

Siehe Kollektar

Officina Bodoni

(300 words)

Author(s): W. Rallb
Privatpresse, 1923 von Hans (Giovanni) Mardersteig in Montagnola gegr., ab 1927 in Verona beheimatet. Bis zu Mardersteigs Tod (1977) ersch. in der O. B. 198 Drucke sowie die Vorzugsausg. und Pergamentdrucke zur 49bändigen Ausg. der Werke G. d'An-nunzios. Mardersteig ging es mit der O. B. «nicht um snobistische Exklusivität, sondern um die äußerste Annäherung an ein Ideal» (Hagelstange). Mardersteig druckte auf einer Handpresse Gottfried Dinglers (1778-1855), deren Konstruktion einen bes. gleichmäßigen Druck gewährleistete. Während a…

Officina Serpentis

(7 words)

Siehe Tieffenbach, E. W

Offina Arbuteana

(7 words)

Siehe Strawberry Hill Press

Offiziant

(110 words)

Author(s): G. Pjlllg
von mittellat. offiziare = ein Amt versehen. Seit dem 15. Jh. ist O. eine Bezeichnung rur Inhaber eines öffentlichen Amtes, zuerst auch in der Form «Officia! ». Im 17. Jh. ist 0. eine verbreitete Bezeichnung rur alle Beamte, während sie im 19. Jh. auf die sog. Unterbeamten eingeschränkt wurde, d. h. auf Personal, das mit praktischen Dienstleistungen befaßt war. In den bayerischen Bibl.en hat sich 0. bis heute als eine nicht offizielle Bezeichnung fur das Hilfspersonal vor allem im Magazin und in der Buchausleihe erhalten. G. Pjlllg Bibliography Lexer, M.: Mittelhochdt. Handwörterbuc…

Offizielle Drucksachen

(6 words)

Siehe Amtliche Druckschriften

Offizielle Presse

(214 words)

Author(s): H. BohmwllH
von staatlichen Instanzen herausgegebene Ztg., welche die Unterrichtung ihrer Leserschaft nach Maßgabe ihres Auftraggebers durchfuhren. Die Konkurrenz nut den in ihrer Aussage freien Blättern konnte die o. P. in aller Regel nicht bestehen. Wenn solche Blätter überhaupt längerfristig herausgegeben wurden, gerieten sie zur publizistischen Randexistenz oder in die Nähe von am.tlichen Bekanntmachungen. Häufiger ist der Versuch von staatlicher Seite, unerkannt durch die Öffentlichkeit mit Hilfe von Beteiligungen oder finanziellen Zuwendungen Einfluß a…

Offizin

(136 words)

Author(s): S. Corsten
Das lat. Wort fur Werkstatt («officina») wurde gegen Ende des MA zuweilen rur die Arbeitsstätte von Apothekern und Buchdruckern gebraucht. So lautet die Schlußschrift eines Druckes von Johann Philippi (Paris 1500 = GW 9374) u. a.: «In magistri Johannis philippi officina . .. impressus» . In der eingedeutschten Form wurde die Bezeichnung seit dem 17. Jh. fur Buchdruckereien häufig verwendet, so auch in der deutschsprachigen Fassung von Hieronym.us Hornschuchs «Orthotypographia » von 1634. S. Corsten Bibliography Klenz, H.: Die dt. Druckersprache. Straßburg 1900, S. 23 bis 24 Basler…

Offizin Andersen Nexö in Leipzig

(151 words)

Author(s): K. Gutzincr
Firmenname der ehemaligen Offizin Haag-Drugulin seit der Enteignung durch die kommunistischen Behörden 1948, nach der dt. Vereinigung wieder privatisiert. 1992 trat Heinz Thomas Wartelsteiner, Inhaber einer Druckerei in Garching bei München, als geschäftsführender Gesellschafter ein. Nach der Errichtung eines 1995 eingeweihten Betriebsgebäudes wurde die Offizin 1996 von Interdruck Grafischer Großbetrieb GmbH in Hohenossig übernommen, zu der auch das Druckwerk Reichenbach und der Verlag Bild und …

Offline

(381 words)

Author(s): C. Boßmeyer | G. Pflug
In der elektronischen Datenverarbeitung unterscheidet man die beiden Betriebsformen O. und /* Online. Beim O. besteht keine direkte Verbindung zwischen einem Datenerfassungsgerät und der Datenverarbeitungsanlage, die die erfaßten Daten weiterverarbeitet. Diese Betriebsform bringt jedoch in der Regel zwei Nachteile mit sich. Zum einen führt sie zu einer zeitlichen Verzögerung bei der Nutzung der erfaßten Daten, zum anderen erzeugt sie einen vermehrten Aufwand bei ihrer Korrektur. Daher wird gewöhnlich der O.-Betrieb durch eine Online-Erfassung ersetzt. Bibliography O.-S…

Öffnungszeiten

(339 words)

Author(s): P Vodosek
(der Bibliotheken). Die Frage der Ö. ist eng mit der ihres Öffentlichkeitscharakters verbunden. Sie begann daher im wesentlichen erst im 19. Jh. akut zu werden. Als weitere Faktoren spielten in der Vergangenheit Beleuchtung und Beheizung eine entscheidende Rolle: noch um die Mitte des 19. Jh.s verfügte z.B. die UB Göttingen über nur einen beheizbaren Raum für Kat. und Mitarbeiter. Als die Bibl, der Columbia Univerchen sity 1883 elektrische Beleuchtung erhielt, verzehnfachte sie ihre Öffnungszeit…

Offsetdruck

(585 words)

Author(s): C. W Gerhardt
(kurz: Offset), ein «Flachdruckverfahren, bei dem die Druckfarbe von der Flachdruckform auf einen Ubertragkörper (z.B. auf einen mit Drucktuch bespannten Zylinder) und von dort auf den Bedruckstoff übertragen wird» (DIN 16529). Der O. ist mithin ein indirektes Druckverfahren Indirekter Druck). Flachdruck ist ein «Druckverfahren, bei dem die druk-kenden Stellen der Druckform in einer bzw. nahezu einer Ebene liegen. Das Verfahren beruht auf dem physikalischchemisch gegensätzlichen Verhalten bestimmter Oberflächen (druckfarbannehmend/dru…

OfFsetdrucker

(109 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
im weiteren Sinne ist jeder, der dieses Druckgewerbe betreibt, im engeren Sinne der Handwerker oder Arbeiter, der eine Offsetdruckmaschine bedient. Man lernt das Handwerk innerhalb von drei Jahren im gleichen Rahmen wie Tief-, Hoch- und Siebdrucker (Drucker) und schließt mit der Gesellenprüfung ab. Nach mehrjähriger Tätigkeit sind folgende Fortbildungsmöglichkeiten gegeben: einjähriger Meisterkurs oder zweijähriger Kurs an einer Fachschule flir Techniker, beide jeweils über Vollzeit-, Teilzeit- …
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