Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Herausgegeben von Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.

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Salisbury

(254 words)

Author(s): J. L. Flood
England, Kathedralbibl. der Ecclesia Sarum (Bistum seit 1075). Obwohl schon Bischof Osmund (1078–1099) als Schreiber und Büchersammler bekannt war und frühzeitig auch gewisse Einkünfte für die Beschaffung von Hss. verwendet wurden, wurde ein bes. Bibl.raum erst um 1445 eingerichtet. Unter den 224 erhaltenen Hss. gehören ca. 100 dem 9.–12. Jh. an. Die Bibl. besitzt ein Originalex. der verfassungsrechtlich wichtigen «Magna Charta libertatum» (1215). Zahlreiche alte Drucke, darunter viele naturwiss. Werke des 16. und 17. Jh.s stammen aus dem Besitz von Bischof Seth Ward. Mitte de…

Salisbury, Johann von

(8 words)

Siehe Johannes von Salisbury

Sallando, Pierantonio

(58 words)

Author(s): T. Frenz
* ca. 1460 in Reggio nell’Emilia, † 1539 / 1540 in Bologna, Schreiblehrer an der Univ. Bologna seit 1489, Kalligraph. Von S. sind 1483–1510 elf Hss. in humanistischer Minuskel und Kursive überliefert. T. Frenz Bibliography Wardrop, J.: P. S. and Girolamo Pagliarolo scribes to Giovanni II Bentivoglio. In: Signature N.S. 2. 1946, S. 4–30, Taf.S. 40

Sallberg, Harald

(86 words)

Author(s): T. Nielsen
* 8.10.1895 in Stockholm, † 14. 4. 1963 ebd., schwed. Graphiker, lehrte an der Hochschule für Kunst, deren Direktor S. 1955–1959 war. Er beherrschte mehrere graphische Techniken, bes. den Holzstich, den er u. a. in C. v. Linné «Fyra skrifter» (1939) und V. Moberg «Rid i natt» (1943) verwendete; er war zugleich ein Meister des Exlibris. T. Nielsen Bibliography Sandström, S. in: Svenskt konstnärslexikon. Bd. 4. Malmö 1951, S. 595–596 Ehrensvärd, U.: H. S.s exlibris. In: Svenska exlibris-föreningens årsbok 1965 / 1966, S. 9–18

Salle Silvestre

(6 words)

Siehe Hôtel Drouot

Salloch, William Siegfried

(187 words)

Author(s): J. L. Flood
* 11. 4. 1906 in Layss, Ostpreußen, † 4. 2. 1990 in Mount Kisko, New York, Anti-quar in New York. Nach der Promotion 1930 in Berlin arbeitete R. zunächst in Tübingen, dann im Verlagswesen in Leipzig. Der Arbeitsantritt als wiss. Bibliothekar an der Preußischen SB in Berlin wurde ihm wegen seiner Ehe mit einer «Nichtarierin» verweigert. 1936 emigrierte er mit seiner jüdischen Frau Marianne, geborene Blum (1909 bis 1989), nach New York, wo er bis 1939 beim Verlag J. J. Augustin arbeitete. Noch vor…

Sallust-Karte

(4 words)

Siehe TO-Weltkarte

Salmonsen, Isaac

(93 words)

Author(s): T. Nielsen
* 27. 2. 1846 in Kopenhagen, † 19. 7. 1910 ebd., dän. Buchhändler. Sein Name ist bes. mit der von ihm verlegten Enzyklopädie «Salmonsens store illustrerede Konversationsleksikon» (19 Bde. 1893 bis 1911) verbunden. Es war urspr. als eine Bearbeitung von «Meyers Konversations-Lexikon» (3. Aufl. Leipzig 1874–1879) gedacht, wurde aber eine rein dän.-norw. Arbeit unter Mitwirkung bedeutender Wissenschaftler (2. Ausg. 26 Bde. 1915–1930). S. hatte mehrere Vertrauensposten inne und leistete viel für die Ausbildung des buchhändlerischen Nachwuchses. T. Nielsen Bibliography Bang, J.:…

Salomon, Bernard

(285 words)

Author(s): B. Hernad
(gen. le Petit Bernard), * um 1508 in Lyon als Sohn des Gürtelmachers Guillaume, † um 1561 ebd., Maler und Zeichner. 1540 ist S. in Lyon als Meister urkundlich nachweisbar. S. schuf Festdekorationen, Fassadenmalerei al fresco, Miniaturen und Entwürfe für Kunstgewerbe. Seit ca. 1546 arbeitete er als Illustrator für den Verleger Jean de Tournes in Lyon, dessen Ausg. in mehreren Sprachen, mehrmals hrsg., zu den einflußreichsten Büchern der franz. Renaissance gehörten. Zu den bekanntesten von S. ill…

Salomon-Inseln

(501 words)

Author(s): S. Innes | G. Pflug
(Solomon Islands), südpazifischer Inselstaat östlich von Papua Neu-Guinea, unabhängig seit 1978. Er umfaßt ein Gebiet von 725 Tsd. Quadratkilometern und besteht aus 21 größeren und fast 1000 kleineren Inseln mit einer Gesamtfläche von 27500 Quadratkilometern. Von den 427 Tsd. Einwohnern (1997) sind 93 % Melanesier, 4 % Polynesier und 1,5 % Mikronesier. 45 % der Bevölkerung sind unter 14 Jahre alt. Amtssprache ist Englisch. Der Gebrauch des Solomon Island Pidgin English ist weit verbreitet, da über 90 andere Spra-chen und Dialekte gesprochen werden. Die 1567 entdeckten Inseln w…

Salomons, Sir David Lionel

(434 words)

Author(s): A. Rabeler
* 28. 1. 1851 in London, † 1925 ebd., engl. Privatgelehrter, Erfinder und Büchersammler. S. stammte aus einer alteingesessenen jüdischen Kaufmannsfamilie. Nach dem Tod beider Eltern wurde er mit seinen beiden Schwestern in das Haus seines Onkels Sir David Salomons (1797–1873), dem ersten jüdischen Mitglied des engl. Parlaments und Oberbürgermeister von London, aufgenommen und erbte bei dessen Tod den Titel eines Baronet. Nach einem naturwiss. Studium an der Univ. von Cambridge, richtete S. sich …

Salomon und Markolf

(356 words)

Author(s): S. Griese
(Marcolfus, Morolf). König Salomon und Markolf sind die Protagonisten verschiedener im 15. Jh. bekannter Geschichten, die sich in zwei Erzählstränge scheiden lassen: Den ersten bilden der lat. Prosaroman «Dialogus Salomonis et Marcolfi» und die von ihm abhängigen volkssprachigen Texte des 14. und 15. Jh.s. Sie bestehen aus einem Redewettstreit und einer anschließenden Schwankreihe, in der Markolf seine Schlauheit erweist. Den zweiten Erzählstrang bildet das Brautwerbungsepos «Salman und Morolf»,…

Salon du Livre

(113 words)

Author(s): S. Pelgen
franz. Bezeichnung für Buchmesse; meint speziell die 1981 vom franz. Verlegerverband SNE (Syndicat National de l’Édition) ins Leben gerufene Pariser Buchmesse. Der S. ist zu einer festen Institution geworden, nachdem ein vorheriger Versuch zur Etablierung einer franz. Buchmesse, des «Festival du Livre» in Nizza, gescheitert war. Im Gegensatz zur intern. Frankfurter Buchmesse ist der Pariser S. eine auf den franz.sprachigen Buchmarkt zugeschnittene Verkaufsmesse, bei der nicht der Lizenzen-handel…

Saloniki

(4 words)

Siehe Thessalonīki

Salter, Georg

(256 words)

Author(s): H. Wendland
* 5.10.1897 in Bremen, † 31. 10. 1967 in New York, dt. Bühnenbildner, Maler, Graphiker und Buchkünstler. S. studierte in Berlin bei Ewald Dülberg und Harold Bengen, bevor er sich der dekorativen Male-rei zuwandte. 1925–1927 stattete er über 100 Schauspiele, Opern und Operetten mit Bühnenbildern aus. 1931–1933 lehrte er an der Kunstschule der Stadt Berlin. Seit 1927 gestaltete S. für die Verlage «Die Schmiede», Kiepenheuer und S. Fischer Buchausstattungen, insbes. werbekräftige Buch- und Schutzum…

Salthenius, Daniel

(119 words)

Author(s): M. Komorowski
* 16. 3. 1701 in Marken bei Uppsala, † 29. 1. 1750 in Königsberg, Theologe, Bibliophile. S. wurde nach dem Studium in Uppsala und Halle 1729 Professor der Philosophie, 1732 der Theologie in Königsberg. Seine Bibl. von etwa 22 Tsd. Bdn. war eine der umfangreichsten und bedeutendsten Privatbibl.en in Preußen. Sie enthielt 300 Bibelausg. und 3202 im reich annotierten Auktionskat. von 1751 als Rariora und Rarissima bezeichnete Werke, die Fürst J. A. Jabłonowski nahezu vollst. erwarb. M. Komorowski Bibliography Salthenius, D.: Bibliothecae viri Danielis Salthenii Libri rariores …

Salt Lake City

(282 words)

Author(s): G. Gabel
Utah. Bibliotheken. a. ÖB. Die 1898 gegr. Salt Lake City Public Library unterhält neben der Zentrale fünf Zweigbibl.en. Als besondere Sammelgebiete werden die Gesch. der Mormonen und des Staates Utah gepflegt. 2000 verfügte sie über einen Lit.bestand von ca. 650 Tsd. Bdn. und 1800 lfd. Zeitschriften. Das Salt Lake County Library System, gegr. 1938 und für die Lit.versorgung der S. umgebenden Gemeinden zuständig, unterhält 16 Zweigstellen. Bestand 2000: ca. 1,1 Mio. Bde., 3000 lfd. Zeitschriften. Encyclopedia of Library and Information Science. Vol. 26.New York 1979, S. 286–290 b. …

Salto, Axel

(89 words)

Author(s): T. Nielsen
* 17. 11. 1889 in Kopenhagen, † 21. 3. 1961, dän. Maler, Graphiker und Keramiker. Zur Buchkunst hat er vielfach beigetragen; er war kein Illustrator im herkömmlichen Sinne: seine Ill. sind nicht der Typographie untergeordnet, machen aber mit dem Text eine graphische Ganzheit aus. Die antike Lit. (u. a. Ovid, Sappho) war ihm oft eine Anregung; er hat auch Bücher über seine eigene Kunst sowie sehr originelle Kinderbücher herausgegeben. Seine Einbandpapiere genossen große Beliebtheit. T. Nielsen Bibliography Gelsted, O.: A. S. København 1962;Thieme-Becker Bd. 29, S. 356–357

Saltzer (Salzer), Emanuel

(139 words)

Author(s): I. Bezzel †
† nach 1573, Buchdrucker. S. wurde als erster namentlich bekannte Buchdrucker an die 1561 gegr. fürstliche Druckerei nach Lauingen berufen, das damals die zweite Residenzstadt des Fürstentums Pfalz-Neuburg war. Etwa 65 von S. firmierte Drucke aus den Jahren 1563–1572 sind bekannt, doch stammen vermutlich auch zwei Drucke von 1573 aus seiner Offizin. Er brachte vor allem theologische Schriften der reformatorischen Richtung, Verordnungen des Pfalzgrafen Wolfgang, lat. Gedichte des am Lauinger Gymn…

Salutati, Coluccio

(133 words)

Author(s): G. Pflug
1331 in Stignano bei Pistoia, † 4. 5. 1406 in Florenz, Humanist, Politiker und Büchersammler. S. war Sekretär bei den Päpsten Urban V. und Gregor XI. in Rom, wo er auch zum Poeta laureatus gekrönt wurde. Seit 1374 lebte er in Florenz, wo er als Staatskanzler tätig war. In seiner Geisteshaltung wurde er stark von Gian Francesco Petrarca beeinflußt. Er entdeckte Ciceros Schrift «Ad familiares» und regte Gian Francesco Poggio Bracciolini zur Schaffung der «Antiqua Littera» genannten humanistischen …

Saluzzo

(287 words)

Author(s): A. Nuovo
Stadt in Piemont. Vom 12. bis zum 16. Jh. war S. die Hauptstadt der gleichnamigen Markgrafschaft und während der Renaissance das wichtigste Kulturzentrum in Piemont. Über den Zeitpunkt der Einführung des Buchdrucks in S. wird noch diskutiert: Der Ort, an dem die Ausg. des «Doctrinale» des Alexander de Villa Dei am 31. 7. 1478 mit einem Kommentar des Facino Tiberga aus S. von Jean Fabre de Langres (GW 1042) gedr. wurde, ist bisher unklar. Fabri führte nämlich die Buchdruckertechnik in Turin ein u…

Salvador, El

(6 words)

Siehe El Salvador

Salvá Pérez, Vicente

(204 words)

Author(s): K. Wagner
* 1786 in Valencia, † 1849 in Paris, sowie sein Sohn Pedro Salvá y Mallén, * 1811 in Valencia, † 1869 ebd., in Valencia ansässige Buchhändler und Bibliophile. Politische Umstände zwangen S., zeitweise in England und Frankreich Exil zu suchen. In London gründete er die «Spanish and Classical Library», mit M. Bossange in Paris die «Librería Hispano Americana». Er veröff. Kat. seines Unternehmens, so «A Catalogue of Spanish and Portuguese Books» (1826 ff.). Sein Sohn Pedro erstellte den Kat. der Pr…

Salvatore da Bologna

(86 words)

Author(s): A. Nuovo
ist der erste Drucker in Sardinien. Am 1. 10. 1493 veröff. er in Cagliari «auf Wunsch des Lehrers Nicolò d’Agrada Aragonese» das «Speculum ecclesiae» des Hugo de San Caro (in katalanischer Sprache. Ein einziges Ex. dieses Druckes wird in der LB in Palma de Mallorca aufbewahrt. A. Nuovo Bibliography Haebler, K.: Bibliografia iberica del siglo XV. P. 1. La Haya / Leipzig 1903 (ND New York um 1965), Nr. 318 Balsamo, L.: La stampa in Sardegna nei Secoli XV e XVI. Florenz 1968.

Salvius, Lars

(103 words)

Author(s): T. Nielsen
*18. 9. 1706 in Stigtomta (Södermanland), † 4. 3. 1773 in Stockholm, schwed. Buchdrucker und Verleger. S. war kein gelernter Buchdrucker, kam aber durch Heirat mit einer Buchdruckerwitwe in das Buchgewerbe, das er von Grund aus neugestaltete. 1747 beendete er (mit Einverständnis der Behörden) das Privileg der Buchbinder, gebundene Bücher feilzuhalten, und erwirkte 1752 das Recht für die Buchdrucker, auch Buchhandel zu betreiben. 1757 gründete er eine Buchhandlung mit Leihbibl. in Stockholm. Die …

Salzaquatinta

(105 words)

Author(s): B. Schulz
ist ein veraltetes Verfahren zur Herstellung von Kupferdruckplatten, das durch eine Kornrasterstruktur den Druck von Bildern mit halbtonartiger Wirkung ermöglicht. Auf die angewärmte, mit normalem Ätzgrund überzogene Metallplatte siebt man erhitztes Salzpulver. Die Körnchen sinken dank ihrer Schwere durch den Grund auf das Metall. Nach dem Erkalten legt man die Platte in Wasser und löst das Salz heraus. Das freigelegte Metall wird durch Ätzen vertieft. Im Abdruck ist die S. schwarzpunktig im Gegensatz zu der Kolophonium- Aquatinta, die weißpunktig ist. B. Schulz Bibliography Z…

Salzburg

(2,237 words)

Author(s): P. R. Frank | O. Mazal
Stadt und Land. Nach früher Christianisierung wurde S. unter Erzbischof Arn (785–821) 789 Erzbistum, mit einem bedeutenden Scriptorium (Österreich). Als selbständiges Reichsfürstentum, den Habsburgern nahe, erlebte S. eine kulturelle und wirtschaftliche Blüte, ausstrahlend in den Süden und Südosten. Die von Benediktinern 1623 gegr. Univ. wurde ein Zentrum katholischer Aufklärung. 1805 fiel S. an Österreich, 1810–1816 an Bayern, danach wieder an Österreich. P. R. Frank 1. Buchmalerei. Nach dem Zusammenbruch der röm. Provinzialorganisation in den Alpen- und Dona…

Salzer Verlag GmbH

(180 words)

Author(s): K. Gutzmer
in Bietigheim-Bissingen, hervorgegangen aus dem 1891 in Heilbronn von Eugen Salzer (1866–1938) gegr. Verlag, der am 17. 3. 1999 als S. neu gegr. wurde. Neue Gesellschafter wurden Barbara Salzer-Grethe, die Enkelin des Firmengründers Eugen S., die bereits 1981–1987 im Eugen Salzer Verlag tätig war, und Thomas Bez, geschäftsführender Gesellschafter der G. Umbreit GmbH & Co. KG. Am Anfang des Verlags standen evangelisch-religiöse Lit., Regionalia u. a. Bei der Umgründung wurden wesentliche Teile au…

Salzmann, Christian Gotthilf

(366 words)

Author(s): K. Gutzmer
* 1.6.1744 in Sömmerda, † 31. 10. 1811 in Schnepfenthal bei Gotha, dt. Pädagoge und Schriftsteller. S., zunächst evangelischer Pfarrer in Erfurt, ab 1781 Professor an Johann Bernhard Basedows Philanthropin in Dessau, gründete 1784 eine Knabenerziehungsanstalt in Schnepfenthal, die weithin bekannt wurde. Um Volksaufklärung durch Verbreitung wiss. Erkenntnisse zu fördern, gründete er die «Buchhandlung der Erziehungsanstalt in Schnepfenthal». Nach einer Übereinkunft mit dem Gothaer Hofbuchdrucker A…

Samaran, Charles

(95 words)

Author(s): T. Frenz
* 28. 10. 1879 in Cravencères-l’Hôpital, Département Gers, † 1982 in Nogaro, Département Gers, franz. Historiker, lehrte seit 1927 an derÉcole Pratique des HautesÉtudes, seit 1933 an derÉcole des Chartes, 1941–1948 war er Directeur des Archives en France. S. ist Autor zahlreicher Publikationen aus dem Bereich der Historischen Hilfswissenschaften (bes. der Paläographie) und der franz. Gesch., Mitinitiator und -herausgeber der Reihen «Catalogue des manuscrits datés» (seit 1931) und «L’histoire et ses méthodes (Encyclopédie de la Pléiade)» (seit 1961). T. Frenz Bibliography Fav…

Samaritanische Schrift

(183 words)

Author(s): E. G. L. Schrijver
Fortsetzung der paläo-hebräischen Schrift, wahrscheinlich im 1. Jh. v. Chr. entstanden, mit einer deutlich selbständigen Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte. Das traditionelle Judentum übernahm im Gegensatz zu den Samaritanern die aramäische, und nicht die hebräische Schrift. Die Samaritaner entschieden sich wahrscheinlich deshalb zur paläo-hebräischen Schrift, weil man diese ältere Schrift als authentischer betrachtete. Der wichtigste Text in der Schrift ist der samaritanische Pentateuch. Im …

Samarkand

(88 words)

Author(s): H. Walravens
alte Stadt in Transoxanien, im MA Zentrum islamischer Gelehrsamkeit; 1856 russ., seit 1990 Teil der Uzbekischen Republik. Ca. 300 Tsd. Einwohner. Größte Bibl. ist die UB (ca. 1,6 Mio. Bde.). Bemerkenswert sind auch die Bibl.en des Landwirtschaftsinstituts (gegr. 1929, ca. 250 Tsd. Bde.) und des Instituts für Architektur und Bauwesen (ca. 400 Tsd. Bde.). Als Besonderheit ist zu nennen das Forschungsinstitut für Schafzucht mit einer Bibl. von 55 Tsd. Bänden. H. Walravens Bibliography Crow, Y. in: Encyclopaedia of Islam. Bd. 8. Leiden / London 1995, S. 1031–1038

Sambia

(777 words)

Author(s): I.-D. Wolcke-Renk
(Republic of Zambia) ist ein Binnenstaat in Afrika. Er grenzt im Norden an den Kongo (früher Zaire), im Nordosten an Tansania, im Osten an Malawi, im Südwesten an Moçambique, im Süden an Simbabwe und Namibia, sowie im Westen an Angola. Auf einer Fläche von 752.614 km2 leben 9,381 Mio. Menschen (1995), also 12,5 Einwohner je km2. Die Hauptstadt ist Lusaka; Amtssprache ist Engl., daneben gibt es mindestens sieben Hauptsprachen. Der Besuch der siebenjährigen Grundschule ist Pflicht. Die Analphabetenrate lag 1990 bei 27,2 % der über 15jährigen. Es gibt …

Sambix, Felix van

(237 words)

Author(s): A. R. A. Croiset van Uchelen
* ca. 1553 in Antwerpen, † 4.6.1642 in Delft, Schreibmeister. Ab Juli 1571 war S. Mitglied der St.-Ambrosius-Gilde der Antwerpener Schulmeister, ab 1586 franz. und niederl. Schul- und Schreibmeister in Delft. Er gewann am 23. 12. 1589 (oder am 3. 1. 1590) bei einem Schreibmeisterwettbewerb in der Rotterdamer Schreibschule des Aert van Melderts den «Prix de la Plume Couronnée» vor Salomon Henrix und Jan van den Velde. Hochgeschätzt von seinen Kollegen war S. der verehrte und einflußreiche niederl…

Sambucus, Johannes

(168 words)

Author(s): P. Neumann
(eigentlich: Zsámboky, Janós), * 1531 in Tyrnau (Trnava), † 1582 in Wien, österr.-ungar. Schriftsteller und Bibliophile. Der in Wien tätige Arzt und Hofhistoriograph Maximilians II. veröff. historische Schriften, Ausg. und Übers. antiker Autoren. Sein Hauptwerk waren die «Emblemata» (Antwerpen, Plantin 1564 u. ö.), ferner eine Porträtslg. «Icones veterum aliquot recentium medicorum philosophorumque» (ebd. 1574 u. ö.). Die von ihm meist in Frankreich und Italien erworbenen 530 Hss., davon 384 gri…

Samizdat

(193 words)

Author(s): H. Röhling
russ. Kurzwort für Selbstverlag (sam sebja izdat), geprägt in den 1940er Jahren. Es fand allg. Anwen-dung für die Zensur umgehenden privaten Veröff. in der Sowjetunion und im Ostblock vor dessen Zerfall. Ab 1959 von immer größerer Bedeutung, auch durch die Entste-hung von Zss. in einer Auflagenhöhe zwischen zehn und 1000, deren Zahl zwischen 1986 und 1989 von zehn auf 323 stieg, veröff. der S. lit. und dokumentarische Werke, die zum bedeutendsten, vor allem zeitgenössischen Teil der russ. Lit. g…

Sammelatlas

(148 words)

Author(s): P. H. Meurer
(Kompositatlas, in der Einzahl auch Kartensammelband, gebräuchlich auch franz. Atlas factice) ist – im Grund nur im teilweisen Gegensatz zum Verlegeratlas – eine Slg. von urspr. losen Kartenblättern, die erst nachträglich vom Käufer oder einem späteren Besitzer buchförmig zusammengefaßt wurden. In der Altkartenforschung sind S.en wichtig, weil sich oft nur hier Ex. von Karteneinblattdrucken erhalten haben. Im 17. und vor allem im 18. Jh. wurden von privaten Sammlern, aber auch zu Repräsentations…

Sammelauftrag

(177 words)

Author(s): G. Pflug
einer Bibliothek. Der S. legt für eine Bibl. diejenigen Gebiete fest, aus denen sie für ihren Bestandsaufbau ihre Auswahl trifft. Gewöhnlich ist er durch die Aufgabenstellung der Bibl. explizit vorgegeben, etwa durch die Institution, in welche die Bibl. eingegliedert ist (z. B. Univ., Institut, Unternehmen), aber auch durch die spezielle Aufgabenstellung z. B. als LB im Rahmen des Pflichtexemplarrechts (Pflichtex.) oder als Musikoder Blindenbibliothek. Doch kann auch bes. für Spezialslg. oder in…

Sammelausgabe

(146 words)

Author(s): S. Corsten
Bes. im 18. Jh. kam es häufig vor, daß ein Verlag ein Werk gleichzeitig als Einzelausg. und als S. veröffentlichte. Dabei war der Satz in beiden Ausg. normalerweise identisch; nur die Titelbl. und meist auch die Paginierung mußten neu gesetzt werden. So liegen die beiden ersten Aufl. von Lessings «Minna von Barn-helm» (1767 und 1770) als Einzelveröff. und in der S. «Lustspiele» vor und zwar von demselben Satz (bei der 1. Aufl. überwiegend!). Wegen der Satzidentität sind beide Ausg. für die Textk…

Sammelband

(433 words)

Author(s): S. Corsten
Als S. wird ein Buchbinderbd. bezeichnet, der mehr als drei bibliographisch selbständige Schriften (Bibliographische Einheit) vereinigt. Maßgeblich ist dabei ausschließlich der Wille des Besitzers. Häufig finden sich in einem S. Schriften ähnlichen oder verwandten Inhalts. Wo derartiges nicht zu erkennen ist, müssen andere Ursachen für die Vereinigung zum S., etwa ein gleichzeitiger Zugang in eine Bibl., vermutet werden. In ma. Bibl.en haben S.e zahlenmäßig den bei weitem größten Teil des Bestandes ausgemacht. Nach einem 1409 angelegten Kat. enthielt d…

Sammelbestellung

(153 words)

Author(s): K. Gutzmer
S. ist eine Bestellung auf mehrere Ex. eines Buches für eine Personengruppe. Sie hat den Vorteil, daß Angehörige einer Personengruppe (Körperschaft o. ä.) bei geringem Bearbeitungsaufwand mit der benötigten Menge eines Werkes beliefert werden. Wenn die Lieferungsbedingungen des Verlages es erlauben, können bei S.en Mengenpreise (Staffelpreise) gewährt werden, wie im Sammelrevers 1993 (2, b) und im Spartenpapier (I, 5) festgelegt. Hat der Verlag Mengenpreise nicht festgelegt, so hat der Besteller…

Sammeldruck

(4 words)

Siehe Orloffdruck

Sammelgebiet

(381 words)

Author(s): G. Wiegand | P. Neumann
1. Bibliotheken Das S. ist nächst dem Bestandsumfang das Merkmal einer Bibl., durch das sie am meisten charakterisiert wird. Es bezeichnet den Inhalt einer Bibl. und bestimmt damit, welchen Nutzungsinteressen sie dienen kann. Anders gewendet besagt dies, daß das S. in erster Linie von der Aufgabe abhängig ist, der die Bibl. dient oder – im Falle eines überlieferten, nicht mehr aktuellen S.es – gedient hat. Ein lebendiges S. erfordert einen kontinuierlichen Bestandsaufbau nach adäquaten Erwerbungsg…

Sammelgrundsätze

(4 words)

Siehe Erwerbungsgrundsätze

Sammelhandschrift

(76 words)

Author(s): P. Neumann
Bezeichnung für mehrere Hss. meist geringeren Umfangs, die durch ihren Einband vereint wurden und weder thematisch noch formal zusammengehören müssen. Auch innerhalb einer Hs. können unterschiedliche Texte aneinandergefügt sein, um den Beschreibstoff gänzlich auszunutzen. Oft haben Sammler von Liedern beispielsweise Texte verschiedener Herkunft als Abschriften in einer S. zusammengestellt. Für die Überlieferungsgesch. können dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. P. Neumann Bibliography Metzlers Lit.lexikon. Hrsg. von G. und I. Schweikle. 2. Aufl. S…

Sammelprospekte

(4 words)

Prospekte Werbung

Sammelrevers

(297 words)

Author(s): H. Marré
(Preisbindungsrevers). Der sog. feste Ladenpreis für Bücher, genauer: die vertikale Preisbindung im Buchhandel, bedurfte einer Ausnahme vom allg. Verbot von Preisabsprachen durch das dt. «Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen» (Kartellgesetz). Voraussetzung ist eine individuelle Vereinbarung zwischen jedem preisbindenden Verlag und jedem seiner Händler-Kunden innerhalb der BRDeutschland. Anstelle unzähliger Einzelverträge hat die Praxis ein S.-System entwickelt: jeder Beteiligte, Verleger und Buchhändler, unterschreibt einmalig seine Ver…

Sammelrichtlinien

(4 words)

Siehe Erwerbungsgrundsätze

Sammelschachteln

(77 words)

Author(s): R. Fuhlrott
dienen zur Aufbewahrung nichtstandfesten Sammelgutes wie z. B. Autographen, Einblattdrucken, Faltblättern, Broschüren bis hin zu Zss.-heften, wobei für letztere häufiger Schuber verwendet werden. Solche S. bestehen in der Regel aus Pappe, auch weil dieses Material günstig auf Klimaveränderungen, insbes. Feuchtigkeit, reagiert. Neben einfachen Pappkästen mit Deckel werden solche verwendet, die aus einer Hülle mit darin beweglicher Schublade bestehen, so daß sie stapelbar sind. R. Fuhlrott Bibliography Schweigler, P.: Einrichtung und technische Ausstattung von Bi…

Sammelschwerpunkt

(4 words)

Siehe Sammelgebiet

Sammeltitel

(4 words)

Siehe Gesamttitel

Sammelwerk

(320 words)

Author(s): L. Delp | S. Corsten
nach dt. Recht eine Sammlung von Werken oder anderen Beiträgen, die durch Auslese oder Anordnung eine persönliche geistige Schöpfung ist. Das S. genießt den Schutz des Urheberrechts wie ein selbständiges Werk, unbeschadet etwaiger Urheberrechte an den in das S. aufgenommenen Werken; denn ein S. kann auch urheberrechtlich nicht geschützte Beiträge enthalten (z. B. amtliche Werke, wie Gesetze oder Gerichtsentscheidungen; § 5 Urheberrechtsgesetz). Gegenüber dem Urheberrecht am S. ist das Recht am S. als Unternehmen selbständig. Es beruht auf der wirtschaftlic…

Sammlung

(436 words)

Author(s): G. Pflug | L. Delp
ist seit der Mitte des 18. Jh.s ein häufig verwandter Titelbegriff für Schriften, die eine Reihe von Beiträgen – von einem oder von mehreren Verf. – zu einem Thema zusammenfassen, als ältester Beleg in Deutschland die «S. verschiedener Berichte aus Staatsschriften den Tod Caroli XII. betreffend» von Christian Gottholt Buder (Freystadt 1719–1729). In der zweiten Hälfte des 19. Jh.s wird der Begriff S. von Verlegern auch zur Bezeichnung von Reihenwerken verwandt, die zwar als Einzelwerke in sich a…

Sammlung bibliothekswiss. Arbeiten

(55 words)

Author(s): W. Grebe
Hefte 1–50 (Berlin / später Halle und Leipzig 1887–1941, ND 1968 bis 1969). Einzelveröff. zu allen Gebieten des Bibl.wesens mit bes. Berücksichtigung der historischen Buchkunde. Die S. wurde 1887 von Karl Dziatzko begründet, 1904 bis 1937 von Konrad Haebler fortgeführt und 1937 bis 1941 von Erich von Rath herausgegeben. W. Grebe

Sammlung Buchkunst

(6 words)

Siehe Stiftung Buchkunst

Sammlung Deutscher Drucke (SDD)

(227 words)

Author(s): G. Pflug
1983 wies Bernhard Fabian in einer Studie auf die Lücken der seit dem 15. Jh. in Deutschland ersch. Schriften in den dt. wiss. Bibl.en hin und regte ein «Nationalarchiv gedruckter Texte» an, wie es etwa in England oder Frankreich an den NB existiert. Dabei sollten die großen Bibl.en mit umfangreichen Altbeständen bei diesem Projekt zusammenarbeiten. Die Volkswagenstiftung konnte als Projektträger gewonnen werden, so daß 1989 die Arbeitsgemeinschaft SDD mit folgender Aufteilung der Sammelbereiche…

Sammlung Göschen

(6 words)

Siehe Göschen’sche Verlagsbuchhandlung

Sammlungsgut

(180 words)

Author(s): W. Leesch
wird sowohl von den Bibl.en und Mu-seen wie von Archiven mehr oder weniger systematisch erworben. Bei diesen Slg. handelt es sich entweder um archivalisches Schriftgut, das seinen urspr. Registraturzusammenhang unwiderbringlich verloren hat (Auto-graphen, Siegel, Aufschwörungstafeln, Wasserzeichenpapiere) oder um historisches Quellengut ohne Registraturfähigkeit (Wappen, Siegelstempel, Porträts und Ansichten, Filme). Daneben finden sich in den Archiven und Bibl.en thematische Slg. (unechte Slg.,…

Samoa (vor 1997: Westsamoa)

(275 words)

Author(s): R. Wolcke
südpazifischer Inselstaat, der zwei größere und sieben kleinere Inseln umfaßt, von denen fünf unbewohnt sind. S. hat 172 Tsd. Einwohner (1996) und eine Landfläche von 2831 km2. Die Hauptstadt Apia hat 34 126 Einwohner (1991). Amtssprachen sind Samoanisch und Englisch. In S. existieren seit der Mitte des 19. Jh.s christliche Missionen und Niederlassungen von Handelshäusern. 1899–1918 war S. dt. Kolonie, danach neuseeländisches Mandatsgebiet und ist seit 1962 unabhängig, doch immer noch mit enger Bezie-hung zu Neuseeland, …

Samostrzelnik, Stanisław

(99 words)

Author(s): K. Migoń
* um 1480 in Krakau, † 1541 in Mogiła bei Krakau, poln. Zisterzienser, Maler und Illuminator. S. hat die Meßbücher für die Bischöfe P. Tomicki und E. Ciołek, Gebetbücher u. a. für den König Sigismund I. und für die Königin Bona Sforza, und andere ill. Hss. verfertigt. Für den Großkronkanzler K. Szydłowiecki illuminierte S. den «Liber geneseos illustris familiae Schidloviciae». Seine Kunst, die an der Wende der Gotik zur Renaissance stand, entwickelte sich unter dem Einfluß der österr. Buchmalerei. K. Migoń Bibliography Przybyszewski, B. in: Polski słownik biograficzny (Poln. b…

Samt-Bastardleder

(4 words)

Siehe Bastardleder

Samteinbände

(96 words)

Author(s): D.-E. Petersen
sind Bucheinbde., deren Deckel mit Samt überzogen sind. Sie waren schon im MA beliebt, bes. wenn der Samt als Unterlage für goldene oder sil-berne Beschläge diente, und kommen in dieser Form bis in das 19. Jh. hinein immer wieder vor. Die Blütezeit des S.s ist das 16. Jh., wo in Italien die schönsten Stücke geschaffen wurden. Roter und schwarzer Samt (auch gemustert z. B. im Granatapfelmuster) wurden bevorzugt. S. in Verbindung mit Stickereien (Stickereieinbände) wurden vor allem in England gepflegt. Samteinband für Herzog Galeazzo-Maria Sforza. D.-E. Petersen Bibliography Helwig, …

Sämtliche Werke

(19 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für die Gesamtausg. der Werke eines Autors, wobei deren Vollständigkeit nicht gewährleistet ist. W. Grebe

Samtpapier

(82 words)

Author(s): G. Brinkhus
auch Velourpapier gen., wird als Bezugsstoff für Papp- oder Papiereinbde. verwendet, wenn eine bessere Qualität vorgetäuscht werden soll. Dazu wird die mit Klebstoff (urspr. wurde Mastix oder Firnis verwendet) versehene Oberfläche des Trägerpapiers mit feinen Fasern aus Wolle, Baumwolle oder Tierhaaren beflockt, die auf dem Klebstoff haften bleiben und den Eindruck eines Samteinbandes erwecken. G. Brinkhus Bibliography Haemmerle, A.: Buntpapier. München 1961, S. 31 Grüne-baum, G.: Buntpapier. Köln 1982 Walenski, W.: Wb. Druck + Papier. Frankfurt a. M. 1994, S. 39.

Samuhel Presbyter

(283 words)

Author(s): W. Milde
nennt sich in der Subskription der Schreiber des Samuhel-Evangeliars im Schatz der Stiftskirche zu Quedlinburg (s. Abb. in Bd. VI, S. 146). Entstanden im zweiten Viertel des 9. Jh.s in Süddeutsch-land (Augsburg?), geschrieben mit Goldtinte in Unziale und karolingischer Minuskel, geschmückt mit 16 Kanontafeln, vier Evangelistenbildern und Initialen. Das Evangeliar gelangte wahrscheinlich als Schenkung über das sächsische Herrscherhaus an das von Kaiser Otto I. und seiner Mutter Mathilde 936 gegr.…

Samurai Press

(164 words)

Author(s): J. L. Flood
engl. Privatpresse, 1907 von Frederick Maurice Browne (* 1881) u. a. in Norwich gegr., zunächst mit dem Ziel, die von Herbert George Wells in «A Modern Utopia» (1905) propagierten Ideale zu fördern. Schon im gleichen Jahr ging der Verlag in die Hand von Arthur Knowles Sabin in Cranleigh, Surrey, über, der bis 1909 eine Reihe von bescheidenen Lyrikbdn. in Aufl. bis zu 500 Ex. herausbrachte (insgesamt 31 Drucke in der British Library). 1911–1931 betrieb Sabin die Temple Sheen Press in East Sheen (elf Drucke in der British Library). J. L. Flood Bibliography Tomkinson, G. S.: A Select Bibl…

Samurin

(4 words)

Siehe Schamurin

San Antonio

(275 words)

Author(s): G. Gabel
Texas. Bibliotheken. UB. a. University of Texas at San Antonio. Die 1969 gegr. Univ. ist Teil des staatlichen Multi-Campus-Systems der University of Texas. Die Bibl. verwahrt eine Lit.slg. von ca. 500 Tsd. Bänden. b. Trinity University. Die private Univ. wurde 1869 in Tehuacana gegr. und 1942 nach S. verlegt. Die Lit.slg. der Bibl. umfaßt ca. 960 Tsd. Bde. und 1,1, Mio. Mikroformen. c. St. Mary’s University. Die von der katholischen Kirche unterhaltene Hochschule wurde 1852 als St. Mary’s Institute gegr. und 1923 zur Univ. erhoben. Lit.bestand der Bibl. (1998) ca. 330 Tsd. Bände. Schmit…

San Cesario

(87 words)

Author(s): A. Nuovo
Der bei Modena gelegene Ort gehörte im ausgehenden MA den Grafen Boschetti. Hier druckte 1499 der Wanderdrucker Ugo Ruggeri eine Ausg. des Pseudo-Bernardus «De meditatione passionis Christi per septem diei horas» in ital. Sprache (GW 4022). Als Veranlasser der kleinen Schrift (8 Bl. in 8°) nennt sich im Impressum Graf Albertino Boschetto. A. Nuovo Bibliography Sola, E.: Le edizioni modenesi del secolo XV ordinate cronologicamente. In: Atti e memorie delle R. deputazioni di storia patria per le provincie dell’Emilia. Neue Serie 5. 1880, S. 232

Sancha, Antonio de

(94 words)

Author(s): K. Wagner
* 11. 7. 1720 in Torija, Provinz Guadalajara, † 30. 11. 1790 in Cádiz, Verleger und Drukker. S. gab vornehmlich Klassiker der span. Lit., sowie bedeutende Geschichtswerke heraus, die sich durch ihre anspruchsvolle Ausstattung auszeichnen. Als hervorra-gender Buchbinder arbeitete er für die Academia de la Lengua, Academia de la Historia und die Biblioteca Real, heute NB. K. Wagner Bibliography Cotarelo y Mori, E.: Un gran editor del siglo XVIII: Biografía de D. A. de Sancha. Madrid 1924 (ND Madrid 1990) Rodri-guez-Moñino, A.: La imprenta de Don A. de Sancha. Madrid 1971

Sancroft

(5 words)

Siehe Tanner, Thomas

Sanct Bride Printing Library

(10 words)

Siehe Saint Bride Printing Library

Sanctis, Hieronymus de

(158 words)

Author(s): A. Nuovo
Ca. zehn Bücher, die dem Zeitraum 1487–1489 zugeordnet werden können, druckte S. in Venedig. Er begann 1487 mit «Fiore di virtù» (GW 9945). Im darauffolgenden Jahr folgten in Zusammenarbeit mit Johannes Lucilius Santritter aus Heilbronn vier weitere Bücher. Einige seiner Ausg., wie z. B. die «Summa astrologiae judicialis» des Johannes Eschuid (GW 9392) verraten den Einfluß des Verlegers Francesco Bolano, eines Edelmannes aus Venezien. S. ist wahrscheinlich selbst der Schöpfer der wertvollen Holz…

San Cucufate (San Cugat) del Vallés

(90 words)

Author(s): K. Wagner
Die Annahme, in dem bei Barcelona gelegenen Kloster habe eine Drukkerei bestanden, geht auf eine Fehlinterpretation der in Isaac Abbas «De religione» enthaltenen Schlußschrift «Finitus hic libellus apud sanctum Cucufatum vallis Aretanae.xxix. nouembris. Anni d. MCCCCLXXXIX» zurück. Nach Ausweis der Typen wurde das Werk vielmehr in dem gen. Jahr von Johannes Hurus (Hurus, Paulus) in Zaragoza gedruckt. K. Wagner Bibliography Baraut, C.: En torro al lugar donde fue impresa la traducción castellana del Isaac «De religione» de Bernardo Boil. In: Gut.-Jb. 1962, S. 171–178

Sandby, Paul

(259 words)

Author(s): G. Gabel
* 1725 in Nottingham, † 7.11.1809 in London, engl. Maler, Zeichner und Radierer. S. erhielt 1741 eine Anstellung am Military Drawing Department. 1746–1751 war er an der Kartierung Schottlands beteiligt, wo er zahlreiche Landschaftsstiche schuf. Danach ließ sich S. in Windsor nieder und veröff. mehrere Bde. mit Stichen von Schottland, Wales und London, zudem ill. er einige Bücher (u. a. Ramsay’s «Gentle Shep-hard». 1758; und Tassos «Jerusalem delivered». 1760). Angeregt durch Hogarth schuf S. meh…

Sandford, C.

(7 words)

Siehe Boar’s Head Press

Sandgren, August

(91 words)

Author(s): T. Nielsen
* 13. 1. 1893 in Hobro, † 13. 11. 1934 in Kopenhagen, dän. Buchbinder. Nach Wander-jahren und längerem Aufenthalt in Berlin übernahm S. eine anerkannte Kopenhagener Werkstatt. Sein Stil war einfach, der sparsame Dekor ist genau durchdacht und wirkungsvoll, wie z. B. die Fileten auf dem charakteristischen flachen Buchrücken. S. lieferte viele Einbde. für die Kgl. Bibl. und die StB Frederiksberg; er stellte große Ansprüche an die Qualität, auch wo es sich um Gebrauchseinbde. handelte. T. Nielsen Bibliography Bogbinderen A. S. Red. H. Park und C. Thomsen. København 1952

Sandgußverfahren

(370 words)

Author(s): C. Reske | S. Corsten
Beim S. wird geschmolzenes Metall in aus Formsand (feiner Sand mit Beimischungen von Ton/Lehm) modellierte Hohlformen gegossen. Die dem gewünschten Endprodukt entsprechenden Modelle werden vor dem Gießvorgang aus der Form genommen, mit Ausnahme der Wachsmodelle, da sich diese durch Hitze verflüssigen und durch den Gießkanal abfließen können (Wachsausschmelzverfahren). Die Sandform geht bei der Herausnahme des fertig gegossenen Formstücks verloren. C. Reske Daß die Lettern für den Buchdruck auch im S. hergestellt werden können, hat der engl. Buchforscher J…

San Diego

(187 words)

Author(s): G. Gabel
California. Bibliotheken. 1. UB. a. San Diego University, gegr. 1898 als College, 1921 zur Lehrerausbildungsstätte erweitert und 1971 zur Univ. erhoben. Lit.bestand der Bibl.: ca. 1,1 Mio. Bde. und 1,5 Mio. Mikroformen. b. University of San Diego. Die von der katholischen Kirche getragene Univ. wurde 1949 als College für Mäd-chen gegr. und 1972 zur Univ. erweitert. Die Bibl. verwahrt ca. 650 Tsd. Bände. c. United States International University. Die Bibl. der 1952 als California Western University gegr. und 1966 umbenannten Univ. bietet den Studierenden ein…

Sändig

(285 words)

Author(s): K. Gutzmer
Verlage und Antiquariate in Wiesbaden und Vaduz, hervorgegangen aus dem 1923 in Leipzig von Emil S. (1875–1940) gegr. Deutschen Verlag, der technische und populär-historische Bücher herausbrachte. Ab 1937 firmierte der Verlag als «Dr. S. Verlagsges.». Dieser Verlag wurde 1949 von Johannes S. (1901–1991) in Wiesbaden als KG neu gegr. und setzte ab ca. 1970 als Martin S. oHG seine Tätigkeit fort. Hier ersch. u. a. das Handb. der Papier- und Pappenfabrikation, hrsg. von J. Sändig (2. Aufl. 2 Bde., …

Sándor, István

(43 words)

Author(s): G. Borsa
* 11. 8. 1750 in Luka, Ungarn, † 29. 3. 1815 in Wien, ungar. Schriftsteller und Biblio- graph. S. ist Verfasser der ältesten ungar. Bibliographie «Magyar könyvesház» (Györ 1803), ein chronologisches Verz. der ungar. Lit. der Jahre 1533–1800 G. Borsa

Sandpapier-Aquatinta (auch Sandkorn-Aquatinta)

(84 words)

Author(s): B. Schulz
Der Ausdruck Aquatinta ist nicht zutreffend, weil bei der S. schwarze Punkte statt weißer das Druckbild beleben. Bei der S. wird Sandpapier auf die grundierte Platte gedrückt, diese Verletzungen werden anschließend geätzt. Bei Radierungen von Käthe Kollwitz z. B. ist solche S. zu finden. B. Schulz Bibliography Koschatzky, W.: Die Kunst der Graphik. 2. Aufl. Salzburg 1972, S. 127, 196 Gerhardt, C. W.: Gesch. der Druckverfahren. T. 3. Stuttgart 1978 Krejca, A.: Die Techniken der graphischen Kunst. 3. Aufl. Hanau 1983

Sandrart

(236 words)

Author(s): J. R. Paas
Künstler- und Verlegerfamilie in Nürnberg. 1. Jacob v. S. (* 31. 5. 1630 in Frankfurt a. M., † 19. 8. 1708 in Nürnberg), Neffe des berühmten Malers, Zeichners, Radierers und Kunstschriftstellers Joachim v. S. (* 12. 5. 1606 in Frankfurt, † 14. 10. 1688 in Nürnberg), ließ sich 1656 in Nürnberg nieder, wo er bald der wichtigste graphische Künstler der Stadt wurde. Er führte auch seinen eigenen Kunst- und Buchverlag. Seine Blätter, die oft mit Versen von bekannten Nürnberger Poeten wie Sigmund v. Birken versehen wurden, sind von überdurchschnittlicher Qualität. 2. Sein ältester Sohn, Jo…

Sandschnitt

(118 words)

Author(s): E.-P. Biesalski
im Buchbinderhandwerk heute nur noch selten verwendete Technik zur Schnittverzierung. Dabei wird die Schnittfläche des eingespannten Buchblocks teilweise mit Sand bedeckt und anschließend Farbe aufgesprengt (Sprengschnitt). Die mit dem Sand bedeckten Partien bleiben entsprechend farbfrei. Durch mehrmaliges Wiederholen mit verschiedenen Farben lassen sich beachtliche Effekte erzielen. Werden andere Mate-rialien, wie z. B. Kreide oder Körner zum Abdecken der Schnittfläche verwendet, so spricht man entsprechend von Kreideschnitt bzw. vom Körnerschnitt. Joachim von …

Sandwich Printing

(53 words)

Author(s): P. Neumann
ist eine Drucktechnik, bei der die Druckform über ein Transfer-Material, meist ein Kunststoffträger, auf den Bedruckstoff übertragen wird, indem es sich mit ihm thermisch verbindet. Angewendet wird das Verfahren z. B. beim Bedrucken von T-Shirts oder bei Heiß-Prägungen. P. Neumann Bibliography Lexikon der grafischen Technik. 7. Aufl. Leipzig 1986, S. 504

San Francisco

(531 words)

Author(s): G. Gabel
California. 1. Buchdruck Druckpressen sind in S. ab 1842 nachzuweisen. 1847 ersch. als erste Wochenztg. der Stadt, die bis 1847 Yerba Buena hieß, der «California Star». Weitere frühe Ztg. waren «Alta California» (1849), «Pacific News» (1849), «Western American» (1852). Die Stadt entwickelte sich stürmisch nach Entdeckung der Goldfelder 1848. Für das späte 19. und frühe 20. Jh. sind als bedeutende Druckereien die Firmen Taylor & Taylor, Paul Elder und John Henry Nash zu nennen. 1912 wurde in S. der …

San Germano

(121 words)

Author(s): A. Nuovo
Ort bei Vercelli (Piemont). Hier begann Jacobino Suigo, ein Wanderhandwerker, seine Tätigkeit und veröff. am 21. 10. 1484 ein «Breviarium Cisterciense» (8∞, GW 5201). Im Kolophon teilt Jacobinus mit, aus Mailand zu stammen. Doch zeigt das von ihm verwendete Druckmaterial Ähnlichkeit mit dem des Vene- zianers Francesco Girardengo, dem er sich später in Turin auch anschloß. Nach seinem Aufenthalt in S. nannte sich Suigo Sangermanus. Damit wollte er vermutlich auf seine Zugehörigkeit zu dieser Stad…

Sangorski & Sutcliffe

(240 words)

Author(s): J. L. Flood
heute noch bestehende Londoner Buchbinderei. Der Gründer, Francis Longinus Sangorski (* 1875, † 1. 7. 1912 in Selsey, England), lernte bei Douglas Cockerell. Ab 1901 arbeitete er mit George Sutcliffe zusammen, der sich um Entwurf und Bindearbeit kümmerte, während Sangorski die Vergoldung besorgte. Zahlreiche Luxusausg. entstanden, z. B. Ella Wilcox «Poems of Passion» (reproduced from a manuscript inscribed and illuminated by F. Sangorski and G. Sutcliffe 1913). Sutcliffe trat mit seinen Ledermos…

Sankt Bartholomäus

(108 words)

Author(s): W. Endres
Apostel und Märtyrer (1. Jh. n. Chr.), Gedenktag 24. August, Schutzpatron der Buch-binder. Das NT bietet keine Angaben zur Biographie des Bartholomäus. Die Legende um ihn ist dafür umso reicher. Nach der Überlieferung erlitt er das Martyrium durch Enthauptung oder (überliefert seit dem SpätMA) durch Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe. S. ist außerdem Schutzpatron u. a. der Metzger, Schneider, Sattler, Gerber, Schuh- und Handschuhmacher (vermutlich wegen Bezug zu Fleisch, Haut, Leder). W. Endres Bibliography Braun, J.: Tracht und Attribute der Heiligen in der dt. Kun…

Sankt Blasien

(290 words)

Author(s): H. Braun
ehemalige Benediktinerabtei im Schwarzwald. 858 als Cella Alba des Klosters Rheinau bezeugt, wurde S. im 11. Jh. selbständig und erlebte als wichtiges Zentrum monastischer Reform (1072 Übernahme der Consuetudines von Fruttuaria) im 11./12. Jh. auch eine kulturelle Blütezeit. Scriptorium und Bibl. müssen früh bedeutend gewesen sein, zu schließen aus den Hss., die der aus S. nach Engelberg als Abt berufene Frowin (1143–1178) zus. mit seinem Mitbruder Richene dort geschaffen hat. Brände (1322, 1526…

Sankt Blasien-Psalter

(322 words)

Author(s): H. Engelhart
(Privatbesitz, ehemalige Slg. Beck Ms. 11). Der für die Gesch. der südwestdt. Buchmalerei vor der Mitte des 13. Jh.s hochbedeutende illuminierte Psalter (Pergament, 156 ff., 225 × 160 mm, unvollst.; ff. 156–164 im 16. Jh. hinzugefügt) enthält neben den zeit- und gattungsüblichen Textbestandteilen eine Augsburger Familienchronik für die Jahre 1503–1667. Die Hs. ist mit einem umfangreichen Miniaturenzyklus mit christologischen Szenen, Evangelistenportraits und Heiligenfiguren, häufig figürlichen I…

Sankt Emmeram

(5 words)

Siehe Regensburg

Sankt Emmeram-Evangeliar

(9 words)

Siehe Codex aureus von St. Emmeram

Sankt Erentrud-Perikopenbuch

(215 words)

Author(s): E. Wunderle
Das um 1150 geschriebene, 104 Pergamentbl. umfassende Evangelistar (München, Bayerische SB, Clm 15 903) zählt zu den bedeutendsten Werken der hochromanischen Buchmalerei in Salzburg. Am Beginn jeder der 71 Perikopen steht eine Initiale bzw. einmal eine Initialzierseite; außerdem 55 Miniaturen in unterschiedlicher Größe (oft ganzseitig), meist vor der jeweiligen ill. Lesung (Deckfarben auf Goldgrund, gerahmt). Deutlich ist der für die damalige Salzburger Buchmalerei typische byzantinische Einfluß…

Sankt Florian (Oberösterreich)

(582 words)

Author(s): W. Neuhauser
1071 von Bischof Alt-mann von Passau gegr. Augustiner-Chorherrenstift, welches auf vorkarolingische Anfänge zurückging und in karolingischer Zeit ein Eigenkloster war. Der barocke Neubau des Klosters wurde von Carlo Carlone aus Mailand geplant, der 1686–1708 das Stiftsgebäude und die Kirche errichtete, und von Jakob Prandtauer fortgeführt. Unter Probst J. G. Wiesmayr († 1755) wurde 1744–1749 nach den Plänen Carlones bzw. Prandtauers von Gotthard Hayberger der große barocke Bibl.saal erbaut, welc…

Sankt Florian-Psalter

(151 words)

Author(s): H. Wolter-von dem Knesebeck
Der nach seiner Bibl.heimat, dem Kloster Sankt Florian bei Linz, benannte Psalter befindet sich heute in der NB Warschau (sygn. 8002). Als Sonderform eines Psalterium triplex enthält er die Psalmen in lat., dt. und – als frühestes erhaltenes Beispiel überhaupt – auch in poln. Sprache. Er entstand gegen Ende des 14. Jh.s wohl in Kleinpolen bzw. Schlesien für den poln. Königshof, vermutlich für die Königin Jadwiga-Hedwig (um 1374–1399). Die Ill. der unvollendet gebliebenen Hs. erfolgte in zwei woh…

Sankt Gallen

(1,176 words)

Author(s): P. Ochsenbein | H.-W. Stork
Hauptort des gleichnamigen schweiz. Kantons. An der Stelle der um 612 entstandenen Einsiedelei des Heiligen Gallus gründete der Heilige Otmar um 720 eine Abtei, die 747 die Benediktinerregel annahm, 816 mit Verleihung der Immunität durch Kaiser Ludwig den Frommen kgl. Kloster wurde und 833 das Privileg der freien Abtwahl erhielt. In den ersten Jh. erlebte S. eine Blütezeit auf kulturellen und wiss. Gebieten (Ekke-hard, Notker I. Balbulus, Notker II. Piperisgranum, Notker III. Teutonicus, Tuotilo). Das Kloster S. wurde im Jahr 1805 aufgehoben. 1. Buchdruck Der erste Buchdrucker,…
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