Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht

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Herausgeber: Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege, Heinrich de Wall
Wiss. Mitarbeiter in der Redaktion: Vincent Jünger

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 Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen. Die Herausgeber haben daher ein neues Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern.

Information: Brill.com

Quasipfarrei

(346 words)

Author(s): Heribert Hallermann
Quasipfarrei - Katholisch 1. In can. 216 §§ 2 u. 3 war die Q. als territorialer Teil eines Apostolischen Vikariats bzw. einer Apostolischen Präfektur definiert worden, die den Quasipfarrer als eigenen Leiter besaß. Die Q. war demnach eine Einrichtung der Missionskirchenverfassung. Die häufige Bez. von nicht territorial, sondern personal umschriebenen Gemeinschaften wie etwa von Hochschulgemeinden als Q. entspricht nicht dem rechtlichen Gehalt dieses Begriffs u. geht fälschlicherweise davon aus, das…

Quinquennalbericht

(864 words)

Author(s): Klaus Unterburger
Quinquennalbericht - Historisch Bald nach seiner Wahl verlangte P. Sixtus V. (1585-1590) in der ApK Romanus Pontifex vom 20.12.1585 von jedem Bischof, vor seiner Weihe (Ordination, Weihe) od. vor dem Empfang des Palliums einen Eid zu schwören, dass er sich regelmäßig in Rom zu ad limina-Besuchen persönlich od. durch Stellvertreter einfinden werde; dabei sollten Petrus u. Paulus an ihren Gräbern verehrt u. deren Nachfolger die Referenz erwiesen werden; zudem sollte Rechenschaft über die jeweilige Di…

Quinquennalfakultäten

(810 words)

Author(s): Klaus Unterburger
Quinquennalfakultäten - Historisch Mit der zunehmenden Bedeutung des Apostolischen Stuhls im kirchl. Leben u. dessen Anspruch auf alleinige Zuständigkeit für diesem reservierte Rechtsakte u. Dispensationen von Rechtsvorschriften kam im Hochmittelalter auch die Praxis auf, die Vollmachten für Rechtsakte im Namen des Papstes an lokale Instanzen zu delegieren. 1386 wurde an den Trierer Ebf. eine Vollmacht erstmals auch zeitlich auf drei J. beschränkt verliehen. Systematisch wurden päpstliche Fak. im S…