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Affektenlehre (musikalisch)
(586 words)

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Affekte waren Thema in der ant. Philos. und Rhet., beiläufig auch in der musikalischen Ethoslehre, doch gab es keine spezielle musikalische A. Daß Melodien und Rhythmen auf unterschiedliche Seelen unterschiedlich wirken, hatte Boethius (inst. mus. 1,1) im Sinne der Überlieferung (Pythagoras, Platon rep. 3,398-401) dargelegt. Vom 11. Jh. an versuchte man, die Tonartenlehre des gregorianischen Chorals mit der musikalischen Ethoslehre zu verbinden. Um 1300 entstanden im Rahmen der Aristotelesrezeption (pol. 8; eth. Nic.) Komm., die …

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Zaminer, Frieder (Berlin) RWG, “Affektenlehre (musikalisch)”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 29 February 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1300330>
First published online: 2006



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