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Apotimema
(177 words)

[English version]

(ἀποτίμημα). Bei Vormundschaftsverhältnissen übergab der Archont das Vermögen von Waisen nach Schätzung an den Vormund bzw. einen Pächter, der dafür pfandmäßige Sicherungen, das a., bereitstellte. Das Verfahren sicherte dem Mündel später einen direkten Zugriff auf die apotimierten Sachen und ermöglichte dem Vormund bzw. Pächter, sich durch Hingabe des a. von weiteren Ansprüchen des Mündels zu lösen. Ebenso stellte bei Dotalverhältnissen der Ehemann für die erhaltene Mitgift ein a. bereit, um sich bei Auflösung der Ehe aus der Rückgabepflicht der…

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Schmitz, Winfried (Bielefeld), “Apotimema”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 02 June 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e128970>
First published online: 2006



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