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Atimetos agon
(75 words)

[English version]

(ἀτίμητος ἀγών). Vor allem in Athen ein Prozeß, in dem der Beklagte keinen Gegenantrag ( antitimesis ) über das Strafausmaß stellen konnte. Nach einem Schuldspruch war keine weitere Abstimmung über die Höhe der Strafe nötig, der Prozeß war ἀτίμητος, “unschätzbar”. Das Strafmaß war bereits vom Gesetz festgelegt, in öffentlichen Prozessen wegen schwerer Verbrechen oft die Todesstrafe oder Verbannung.

Bibliography

A.R.W. Harrison, The Law of Athens II, 1971, 81f.

Cite this page
Thür, Gerhard (Graz), “Atimetos agon”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 12 April 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e206810>
First published online: 2006



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