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Cippus
(238 words)

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Als Steinmal mit oder ohne Inschr. diente der c. vor allem zur territorialen Abgrenzung. Rundplastisch gestaltet, ist er Markierung am Grabmal, als Belegungsnachweis mit magischen Vorstellungen verbunden und nicht mit Stelen zu verwechseln. Die Grundform ist phallisch, 30-50 cm hoch und bes. in Etrurien vielfältig vertreten (Etruskische Archäologie). Meist krönen Zwiebeln, Kugeln oder Eier einen Pfeiler oder Zylinder. Regionale Sonderformen im 6.Jh. v.Chr. sind Kriegerköpfe (Orvieto) und reliefierte Kuben mit Knospen darüber…

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Neudecker, Richard (Rom), “Cippus”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 21 February 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e234750>
First published online: 2006



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