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Demokratia
(1,072 words)

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(δημοκρατία, “Volks-Macht”) ist der übliche griech. Begriff für eine Regierungsform, bei der die Macht in den Händen der großen Menge und nicht bei den Wenigen (oligarchía) oder einem Einzelnen (monarchía) liegt. Diese dreifache Klassifizierung findet man zuerst in Pindars Pythien (2,86-88), die wohl 468 v.Chr. entstanden sind; Herodot gebraucht sie ebenfalls in seiner Verfassungsdebatte (3,80-84), die am Perserhof des 6. Jh.v.Chr. spielt; danach wird sie zum Gemeinplatz. Aischylos spricht in den ‘Schutzflehenden von der dḗmu kratúsa cheír, der “machtvol…

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Rhodes, Peter J. (Durham), “Demokratia”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 01 June 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e315090>
First published online: 2006



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