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Diverbium
(106 words)

[English version]

Mit d. (vgl. Donat II p. 5 W.) sind in Plautus-Hss. alle Szenen überschrieben, die im iambischen Senar stehen (zu einzelnen Ausnahmen: [2. 220]), d.h. alle Teile des Stücks, die ohne Musikbegleitung gespielt wurden (vgl. Plaut. Stich. 758-768: während der Flötenspieler pausiert, wechselt das Metrum in den Senar), so schon die älteste Belegstelle (Liv. 7,2,10). Der spätant. Grammatiker Diomedes (1,491,22-24) hingegen versteht d. - in wörtlicher Übers. aus dem Griech. - als “Dialog” (und Canticum als “Monolog” [2. 220]), bleibt damit jedoch allein.

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Nesselrath, Heinz-Günther (Göttingen), “Diverbium”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 07 August 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e321560>
First published online: 2006



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