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Edelsteine
(217 words)

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Im griech. Raum haben arch. Funde zwar Schmuck, nicht aber E. ergeben. Diese lassen sich erst seit dem 5. Jh. nachweisen. Mineralogische Kenntnisse gab es im Alt. kaum. Platon (polit. 303e) hält z.B. den Diamanten für einen Bestandteil des Goldes. Namen der E. wie ἀδάμας (adámas, “der Unbezwingliche”), ἀμέθυστος (améthystos, “der nicht trunken Machende”) oder ὀφίτης (ophítēs, “der Schlangen Abwehrende”) lassen die ihnen zugeschriebene magische Wirkung erkennen. Theophrastos ist Verf. der ersten wiss. Schrift Περὶ λίθων (Perí líthōn, ‘Über Steine [1]); Pli…

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Hünemörder, Christian (Hamburg), “Edelsteine”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 21 September 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e326150>
First published online: 2006



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