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Elam
(498 words)

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(elam. haltamti; sumer. elam(a), graphisch “erklärt” als NIM.KI, “Oberes Land”; akkad. elamtu; hebr. ēlām). Der Name ist durch Vermittlung der Bibel (Gn 14) im Abendland übernommen worden. Die geogr. Grenzen E.s variieren. Kern waren das Tiefland des h. Ḫuzestān mit Susa (seit ca. 4000 v.Chr. besiedelt), später auch das iran. Bergland (Persis) mit Zentrum Anšan (größte bisher bekannte proto-elam. Stätte [2. 123]; h. Tappe Malyān, 42 km westl. von Persepolis). Im Osten reichte E. bis Kermān und an die Grenzen der großen Wüsten Dašt-e Lūt und Daš…

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Koch, Heidemarie (Marburg), “Elam”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 28 May 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e328420>
First published online: 2006



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