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Enūma elı̄š
(224 words)

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Das E.e. [1; 2], das sog. babylon. Weltschöpfungsepos, erhielt seinen Namen nach den Anfangsworten, “Als droben [die Himmel noch nicht benannt (waren)]”. Das auf sieben Tafeln niedergeschriebene, wohl im 12. Jh.v.Chr. entstandene Lied zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen altoriental. Dichtung. Es schildert nach einer zu Marduk hinleitenden Theogonie dessen Kampf gegen die das Urchaos verkörpernde Tiamat (“das Meer”), die er besiegt und tötet. Aus ihrem Leib formt er Himmel und Erde und richtet die Ordnung der bestehenden Welt ein. S…

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Maul, Stefan (Heidelberg), “Enūma elı̄š”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 03 December 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e330890>
First published online: 2006



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