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Eusebeia
(377 words)

[English version]

(εὐσέβεια). Mit e. haben die Griechen Rel. charakteristisch anders in einen Begriff gefaßt als die Römer ihre religio oder die moderne Forsch. den “Glauben der Hellenen” oder die “Griech. Religion” [1]. E. blieb Teil des sozialen Wertesystems, in dem die Götter keinen exklusiven Ort hatten. Drei Bereiche lassen sich sachlich und teils auch zeitlich unterscheiden:

1. In der Polis umschreibt e. ein Zugehörigkeits- und Autoritätsverhältnis zu den eigenen Eltern, zur Polis und ihren Normen und zu den Göttern (Lys. 6. 33; Isokr. or. 7. 30; Pla…

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Auffarth, Christoph (Tübingen), “Eusebeia”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 30 July 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e406860>
First published online: 2006



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