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Funus publicum
(266 words)

(in der Kaiserzeit auch funus censorium, Tac. ann. 4,15,2 u.ö.) nennt man eine Bestattung, deren Kosten und Organisation Staat oder Gemeinde übernahmen, um den Verstorbenen zu ehren.

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1. Rom

In älterer Zeit wurden ausländische Gesandte (Plut. qu.R. 43) sowie von Rom inhaftierte Fürsten (Syphax; Perseus, vgl. Val. Max. 5,1,1) publice (“auf öffentliche Kosten”) bestattet. Das typische f.p. für prominente Bürger kam wohl erst in der späten Republik auf (sicher bezeugt für L. Sulla: App. civ. 1,493). Es erfolgte auf …

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Kierdorf, Wilhelm (Köln), “Funus publicum”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 02 December 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e416480>
First published online: 2006



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