Der Neue Pauly

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Genius
(847 words)

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A. Römische Entwicklung

Etym. gedeutet als Schutzgottheit außerhalb des Mannes (ἀγαθὸς δαίμων, agathós daímōn) oder die ihm innewohnende Kraft zur Zeugung und zu den anderen Vorgängen seines Lebens. Die Forsch. [2. 23; 5. 11] bildete eine Synthese, da der G.-Kult kein Urbild annehmen läßt; man deutet g. als vergöttlichte/s Persönlichkeit/Konzept mit Sitz in der Stirn, wie sie in den angeborenen Eigenschaften des einzelnen existiert; als dem Manne innewohnen…

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Maharam, Wolfram-Aslan (Gilching), “Genius”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 22 April 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e421560>
First published online: 2006



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