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Gentile
(448 words)

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Das G., vom Vater auf die Kinder vererbt und von der Frau nach der Heirat beibehalten, bezeichnet die Zugehörigkeit zu einer Familie ( gens ). Es ist das charakteristische Element des röm.-mittelital. PN-Systems (Personennamen: Rom und Italien); im Namenformular nimmt es hinter dem Praenomen die zweite Stelle ein. Neben der Geburt gibt es noch andere Möglichkeiten, ein G. zu erhalten: a) bei der Adoption, wo der Adoptierte das G. des Adoptivvaters annimmt; sein bisheriges G. wird zunächst suffigiert (P. Cornelius Scipio Aemilianus, Sohn des L. Aemilius Paullus), s…

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Rix, Helmut (Freiburg), “Gentile”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 12 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e421690>
First published online: 2006



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