Der Neue Pauly

Get access

Geometrische Vasenmalerei
(944 words)

[English version]

Der geometr. Stil entwickelte sich seit ca. 900 v.Chr. bruchlos aus der proto-geometr. Vasenmalerei Athens, deren bis dahin eher bauchige, mit kurvigen Ornamenten dekorierte Gefäßformen durch schlankere ersetzt wurden, bei denen die Umrisse durch geradlinige Dekorationssysteme, v.a. durch schraffierte Mäander und mannigfaltige Zick-Zack-Bänder, besonders betont sind (Ornament). Geschlossene Gefäßtypen wurden hauptsächlich an der Hals- und Bauchzone bemalt, offene Typen vorwiegend an der Henkelzone. Während des 9. und 8. Jh. …

Cite this page
Schaus, Gerald P. (Waterloo, Ontario), “Geometrische Vasenmalerei”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 24 September 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e421980>
First published online: 2006



▲   Back to top   ▲