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Graien
(211 words)

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(Γραῖαι). Die G. (Pemphredo, Enyo, Deino/Perso) sind Töchter der Keto und des Meeresgottes Phorkys, nach dem sie auch Phorkiden oder Phorkyaden genannt werden. Als greise (griech. graía), schwanengestaltige (Ps.-Aischyl. Prom. 795), schöngewandete (Hes. theog. 273) Jungfrauen hausen sie jenseits des Okeanos in einer Höhle des Atlas und besitzen zu zweit oder zu dritt - ihre Anzahl schwankt - nur ein Auge und einen Zahn, welche sie abwechselnd tragen.

Bekannt ist ihre Verbindung zum Gorgonenabenteuer des Perseusmythos: Nach der einen Version raubt Perseus den …

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Ungefehr-Kortus, Claudia (Alten-Buseck), “Graien”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 02 December 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e427190>
First published online: 2006



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