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Gutturale
(220 words)

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Der nlat. terminus technicus G. (“Kehllaute”) für eine Konsonantenklasse ist traditionell (Nomina, die vor den Endungen ein g, k/c oder χ haben, heißen Gutturalstämme). Heute bevorzugt die Forsch. den angemesseneren Begriff “Tektale”, da bei der Hervorbringung dieser Kons. der Zungenrücken gegen das Munddach (lat. tectum) gedrückt wird, um den Luftstrom durch Enge bzw. Verschluß zu hindern, wodurch das für G. typische Geräusch erzeugt wird. Dem Uridg. spricht man neun oder zehn tektale Phoneme zu. Die g. Verschlußlaute ver…

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Steinbauer, Dieter (Regensburg), “Gutturale”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 19 November 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e500480>
First published online: 2006



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