Der Neue Pauly

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Homonoia
(247 words)

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(Ὁμόνοια). Das Wort h. (“Einigkeit”) wird in Athens Krise von 411 v.Chr. (darauf bezogen bei Thuk. 8,75,2; 93,3) als Mahnung der Demokraten zum inneren Zusammenhalt offenbar neu geprägt (vgl. Antiphon 87 B 44-71; Thrasymachos 85 B 1; Gorgias 82 B 8a DK).

Polisinterner H. liegen von da an meist sozioökonom. Konflikte (Gegenbegriff stásis : Lys. 18,17-18) zugrunde, bi- und trilateraler H. (seit hell. Zeit) neben Grenzkonflikten v.a. im kaiserzeitlichen Kleinasien Rangstreitigkeiten, aber auch Interesse an ökonom. Beziehungen. Panhell…

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Heinze, Theodor (Genf), “Homonoia”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 28 September 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e516910>
First published online: 2006



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