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In iure cessio
(197 words)

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Die i.i.c. des röm. Rechts ist ein Akt der Rechtsübertragung in der Form eines Scheinprozesses, der legis actio sacramento in rem . Sie ist - wie die mancipatio - nicht abhängig vom Bestehen eines Rechtsgrundes (causa), z.B. eines Kaufvertrages, vielmehr “abstrakt”. Die i.i.c. betrifft Gegenstände, an welchen quiritisches Eigentum möglich ist (z.B. nicht Provinzialgrundstücke), und ist nur röm. Bürgern zugänglich (Gai. inst. 2,65). Manche Gegenstände, wie der ususfructus , können nur durch i.i.c. übertragen werden (Gai. inst. 2,30). Vor einem röm. Magistrat (P…

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Schanbacher, Dietmar (Dresden), “In iure cessio”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 21 January 2022 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e523810>
First published online: 2006



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