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Inanna
(99 words)

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Stadtgöttin von Uruk, etymologisiert als “Herrin des Himmels”; seit der 2. H. des 4. Jt. durch Symbole (Schilfringbündel, im 1. Jt. auch Stern) und ab ca. 3200 v. Chr. inschr. bezeugt. Sie ist die Göttin des Venussterns, ist unvermählt, repräsentiert sexuelle Kraft und trägt kriegerische Züge. In der mesopot. Myth. wurde I. mit Ištar gleichgesetzt; sie tritt z. B. in der ninevitischen Rezension des Gilgamesch-Epos und im Mythos von ‘I.s Gang in die Unterwelt auf.

Hieros Gamos; Tammuz; Venus

Bibliography

F. Bruschweiler, La déesse triompha…

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Renger, Johannes, “Inanna”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 28 September 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e12222940>
First published online: 2006



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