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Katenechyrasia
(199 words)

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(κατενεχυρασία). Vom Faustpfand (ἐνέχυρον/enéchyron, Hypotheke [1] A) abgeleitet, wurde die in der Regel vom Gläubiger privat durchzuführende Zwangsvollstreckung k., häufiger jedoch enechyrasía genannt. Die gängigste Bezeichnung war allerdings prā́xis (selten eisprā́xis ). Im griech. Bereich fand die Zwangsvollstreckung stets durch Beschlagnahme und Verkauf einzelner Vermögensstücke des Schuldners statt, nie in das Gesamtvermögen, jedoch (bes. in Ägypten) auch gegen die Person. Während in den Poleis der Gläubi…

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Thür, Gerhard (Graz), “Katenechyrasia”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 20 June 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e610840>
First published online: 2006



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