Der Neue Pauly

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Kleros
(346 words)

[English version]

(κλῆρος; dor. κλᾶρος, “Los”, “Landlos”, “Grundstück”, “Landanteil”; etym. wohl abzuleiten von κλάειν, “brechen, teilen”). Verlosung von anbaufähigem Boden bei der Landnahme in der griech. Frühzeit ist nicht nachweisbar [1]. K. bezeichnet bereits bei Homer (Il. 15,498; Od. 14,64) sowie Hesiod (erg. 37; 341) übertragbares, nicht durch Los zugefallenes Privateigentum. Die von Aristoteles (fr. 611 Rose) erwähnte Funktion des k. in der archaischen thessal. Aufgebotsordnung wird dort nicht mit einer Verlosung von Grundstücken, sondern mit ein…

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Welwei, Karl-Wilhelm (Bochum), “Kleros”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 03 April 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e616870>
First published online: 2006



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