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Koine Eirene
(451 words)

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(κοινὴ εἰρήνη). “Allgemeiner Friedensschluß”, multilaterales Friedenskonzept des 4. Jh. v.Chr. Kennzeichnend sind die Forderung nach der Autonomie ( autonomía ) der Polis sowie die Verbindlichkeit für alle, d.h. nicht nur für kriegführende griech. Staaten [1. XVI]. In zeitgenöss. Quellen ist der Terminus selten bezeugt, zuerst bei Andokides (3,17; 34, im J. 392/1), der für eine κ.ε. πᾶσι τοῖς Ἕλλησι (“k.e. für alle Griechen”) eintritt. Eine solche wurde 386 nach Verhandlungen des Antalkidas mit dem Perserkönig Artaxerxes [2] und nach Bekanntgabe des k…

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Beck, Hans (Köln), “Koine Eirene”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 19 September 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e617940>
First published online: 2006



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