(κορυθάλη, κορυθαλίς, “belaubter Zweig” [1]). Dorische Form der Eiresione (Hesych. s.v. Κορυθαλία). k. ist ein Maizweig vom Ölbaum oder Lorbeer (Plut. Theseus 18), “ein Ernte- oder Fruchtbarkeitsfetisch” [2], der bei Ephebenfesten und Hochzeiten vor die Tür gesteckt wurde (Etym. m. 531,53). Am Fest der Tithenidien (= “Ammenfest”), das man mit “obszönen” Tänzen verkleideter Akteure beging [3], wurde die k. der Fruchtbarkeits- und Ammengöttin Artemis Korythalia dargebracht (Hesych. s.v. κορυττοί).
Bibliography
1 P. Chantraine, in: Mél.…