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Kreide
(165 words)

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Dieser färbende, feinerdige Kalkstein wurde in der K.-Zeit u.a. aus Foraminiferen und Kokkolithen im Meer gebildet. Griech.: γύψος, λευκὴ γή. Der lat. Name creta ist vielleicht von cerno “gesiebte (Erde)” abgeleitet [1]. K. wurde in der Ant. für die Herstellung von Farbe und Farbstiften benötigt. Plin. nat. 35,44 kennt sowohl die Silber-K. (creta argentaria) als auch die mit Purpur-Farbe (purpurissimum) versetzte K. als Nebenprodukt der Tuchfärberei. Sieben Farben, u.a. Bleiweiß (cerussa), verbinden sich nach Plin. nat. 35,49 mit trockener Kreide, …

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Hünemörder, Christian (Hamburg), “Kreide”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 14 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e622630>
First published online: 2006



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