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Marmorplastik
(354 words)

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Das kristalline Kalkgestein Marmor (Ma.) war in der griech.-röm. Plastik bevorzugtes Steinmaterial. Ma. wurde teilweise bemalt oder vergoldet, sonst mit einem Auftrag aus Wachs und Öl (gánōsis) imprägniert. Bunt-Ma. wurde farbgerecht für Gewand und Haare verwendet, malerischer Effekt durch Metallanfügung von Schmuck, Waffen, Haarteilen und Augen erreicht. Bei umfangreichen Mischtechniken spricht man von Akrolithon. Stuck wurde oft zur Einsparung von Material oder Arbeit angefügt. Die Maße der Quader verlangten oft Stückungstechnike…

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Neudecker, Richard (Rom), “Marmorplastik”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 05 December 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e724830>
First published online: 2006



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