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Meditrinalia
(192 words)

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Das röm. Fest der M. wurde am 11. Okt. (InscrIt 13,2, p. 519) mit der Verkostung und Libation (Trankopfer) des neuen Mostes begangen. Dabei wurde dieser mit eingekochtem Most des vorangegangen Jahres gemischt; dies galt als Methode, ihn haltbar zu machen (Colum. 12; Pall. agric. 11, 14 und 17-19; [1. 916-919]). Die M. wurden von lat. mederi, “heilen”, abgeleitet: Wie das Mischen des Weines dessen Qualität bewahren sollte, so sah man im Verkosten und im Trankopfer einer Mischung aus neuem und einjährigem Wein eine Vorkehrung gegen alt…

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Mastrocinque, Attilio (Verona), “Meditrinalia”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 19 September 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e728370>
First published online: 2006



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