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Migration
(682 words)

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bezeichnet das mehr als nur kurzfristige Verlegen des Aufenthaltes von einzelnen oder von Gruppen an einen anderen Ort. Ein einheitlicher Begriff fehlt im Alt., wo von der zugehörigen Vorstellung nur einzelne Aspekte entwickelt worden sind: Man verstand Seßhaftigkeit als Norm. Daraus ergab sich eine grundsätzliche Opposition zum Nomadentum (Nomaden), das als Antizivilisation begriffen wurde. Erscheinungen wie synoikismós und Kolonisation wurden als Konstitution, Steigerung oder Erweiterung des eigenen Kulturraumes, d.h. als von solcher …

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Schmitt, Tassilo (Bielefeld), “Migration”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 21 October 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e804140>
First published online: 2006



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