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Mons Quirinalis
(160 words)

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Nördlichster der sieben großen Hügel Roms; in der Ant. eigentlich nicht mons, sondern collis genannt. Seit der Eisenzeit bewohnt; unter Titus Tatius sollen sich hier die Sabiner angesiedelt haben. Bis in die späte Kaiserzeit war der M.Q. vorwiegend Wohngebiet, im Westen mit durchmischter sozialer Struktur, im Osten hingegen von eher ärmlicher Art (hier wohnte der Dichter Martialis [1] im 3. Stock eines Mietshauses unter den von ihm so plastisch beschriebenen Lebensumständen). Verschiedene Heiligtümer und Tempel sind teils lit., teils a…

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Höcker, Christoph (Kissing), “Mons Quirinalis”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 06 March 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e809450>
First published online: 2006



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