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Nationalschriften
(526 words)

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Dieser Terminus für die lat. Schriften, die sich im Westen Europas zw. dem Fall Roms im 5. Jh.n.Chr. und dem Aufkommen der Karolingischen Minuskel im späten 8. Jh. entwickelten, wurde zwar zum ersten Mal bei R.P. Tassin und Ch.F. Toustain in deren ‘Nouveau traité de diplomatique (6 Bde., Paris 1750-1765; hier Bd. 2, p. 481-482) verwendet, geht aber schon auf Jean Mabillon zurück. Dieser konstatiert in ‘De re diplomatica (1681; 21709, 45, 49, 343), es gebe zusätzlich zur alten röm. Schrift vier Arten von früh-ma. lat. Schriften: die gotische, die …

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John, James J. (Ithaca, N. Y.), “Nationalschriften”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 29 November 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e817410>
First published online: 2006



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