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Nekydaimon
(322 words)

[English version]

(Νεκυδαίμων). N. wird in den Zauberpapyri und defixiones als t.t. zur Bezeichnung des Geistes (daímōn; Dämonen) eines Verstorbenen (griech. nékys) verwendet, der den Lebenden Dienste erweist. Vor allem den Geistern von Menschen, die keine rituelle Bestattung erhalten hatten (átaphoi), die gewaltsam (biaiothánatoi) oder vorzeitig ( áhōros ) gestorben waren, drohte das Schicksal, zum Dienst als n. gezwungen zu werden (PGM V 304-369; [1. 46-63, 71-81, 100-123; 3. 273]). Das Wort n. findet sich außerhalb von Papyri und defixiones nicht, doch spielen rituell…

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Johnston, Sarah Iles (Princeton), “Nekydaimon”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 09 March 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e819450>
First published online: 2006



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