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Oikos-Wirtschaft
(597 words)

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Als idealtypisches Konzept einer Wirtschaftsform des Alt. wurde die O. zuerst von Rodbertus, später von M. Weber beschrieben: Als Oikos wird der autarke Haushalt (eines Herrschers) bezeichnet, in dem alles, was innerhalb des Oikos gebraucht und konsumiert wird, bis auf wenige Ausnahmen (Metalle, Luxusprodukte, in Mesopotamien auch Hölzer) selbst erzeugt wird. In der mesopot. O. des 4. und 3. Jt., die sich unter den Bedingungen eines umfassenden, weitgehend zentral organisierten Regimes künstlicher Bewäss…

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Renger, Johannes (Berlin), “Oikos-Wirtschaft”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 24 September 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e829070>
First published online: 2006



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