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Onomastikon
(1,623 words)

(ὀνομαστικόν, sc. βιβλίον).

[English version]

I. Begriff

Mit dem Begriff “O.” (Slg. von Namen, von ὄνομα/ ónoma, “Name”) werden gelehrte Werke bezeichnet, die keine alphabetische Anordnung aufweisen, sondern Synonyme oder Begriffe nebeneinanderstellen, welche sich auf dasselbe semantische Feld beziehen. Dieses Anordnungsprinzip ist sehr alt (schon der Kultur des Nahen Ostens im 2. Jt.v.Chr. bekannt, Liste) und zweifellos bis in augusteische Zeit hinein das gebräuchlichste.

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Tosi, Renzo (Bologna) and Marchesini Velasco, Simona (Tübingen), “Onomastikon”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 17 January 2022 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e831390>
First published online: 2006



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