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Poine
(190 words)

[English version]

(ποινή). Bei Homer ganz konkret für Wergeld (Hom. Il. 18,498; aídesis ), aber auch allg. für Rache, Vergeltung gebraucht, später auf alle Geldbußen ausgedehnt, die ein Privater wegen eines Delikts verlangen konnte ([4. 10, 35]; vgl. lat. poena ; jedoch trat im Griech. die Erweiterung auf an den Staat zu zahlende Geldstrafen oder auf Leibesstrafen erst über die Rückübersetzung des lat. Terminus ein). Der Zusammenhang mit Wergeld (auch ἄποινα, ápoina; vgl. ἀποινᾶν, apoinán, eine p. verlangen, Demosth. or. 23,28 und 33; IPArk 7,14) lebt in der Verneinung…

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Thür, Gerhard (Graz), “Poine”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 01 August 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e929480>
First published online: 2006



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