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Praenomen
(408 words)

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Als alter Individualname steht das P. an erster Stelle im röm.- mittelital. Personennamen (bes. im mask.), vor (prae) dem nomen, dem Gentile. Es wird meist abgekürzt geschrieben; die lat. Siglen wurden schon im 6. Jh. v. Chr. eingeführt (wegen K = Kaeso,  = Manius, C = Gaius). Die Zahl der zur Wahl stehenden Praenomina ging nach Einführung des Familiennamens (Gentile) stark zurück, in Rom auf elf (dazu sieben weitere in einigen Adelsfamilien), im etr. Perusia auf fünf. Das P. deutete so das Bürgerrecht in einer Stadtgemeinde an. Es wurde in Rom von Fr…

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Rix, Helmut (Freiburg), “Praenomen”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 14 October 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1007260>
First published online: 2006



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