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Protreptik
(1,478 words)

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I. Definition und Entstehung

Unter “P.” wird hier eine Lit.-Gattung verstanden, die den Leser vom Wert eines Fachgebietes zu überzeugen sucht, ihn begeistern und bewegen will, sich diesem “zuzuwenden” (προτρέπειν, protrépein, “hinwenden zu etwas”). Es geht meistens um die Philos., sekundär auch um andere Fächer (s.u. II.). Zugrunde liegt das Adj. προτρεπτικός (protreptikós, “werbend”); προτρεπτικὸς λόγος (protreptikós lógos, “Werberede, Werbeschrift”), …

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Görgemanns, Herwig (Heidelberg), “Protreptik”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 30 March 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1011490>
First published online: 2006



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