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Proximus
(102 words)

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(“der nächste”) hieß in den spätant. kaiserlichen scrinia ( scrinium ) der dem magister nächststehende Beamte. Die Dienstzeit der proximi wurde nach und nach auf ein Jahr begrenzt. Seit ca. 380 n. Chr. gehörten die p. zu den viri spectabiles ( spectabilis ), seit 400 erhielten sie beim Ausscheiden Senatorenrang mit gewissen Privilegien wie der Befreiung von der aufwendigen Praetur. In der frühen Kaiserzeit gab es Freigelassene des Kaisers mit dem Titel p. in unterschiedlichen Verwaltungsämtern; sie konnten zum procurator aufsteigen.

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Groß-Albenhausen, Kirsten (Frankfurt/Main), “Proximus”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 05 August 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1011650>
First published online: 2006



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