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Repetundarum crimen
(315 words)

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wörtl. “das Verbrechen (der Annahme) zurückzufordernder (Sachen und Gelder)”, ist das Delikt der Erpressung von Untertanen und Bundesgenossen durch röm. Amtspersonen und leitet seinen Namen von den erpreßten und wiederzuerstattenden Geldern und Gütern her (vgl. lex de pecuniis repetundis, Cic. Brut. 106). Das früheste Zeugnis (Liv. 43.2) zeigt ein zivilprozessuales Repetundenverfahren vor recuperatores , das der Senat 171 v. Chr. zugunsten spanischer socii gegen mehrere ehemalige Statthalter zugelassen hatte. Eine gesetzliche Grundlage erhi…

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Simon, Dietrich (Jena), “Repetundarum crimen”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 08 December 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1021340>
First published online: 2006



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