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Sequana
(384 words)

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(Σηκοάνας, Σηκουανός), h. Seine. Fluß in Gallia (Caes. Gall. 1,1,2; Mela 3,2,20; Plin. nat. 4,105; 109; Amm. 15,11,3; Strab. 4,1,14; 3,2-5; 4,1; 5,2; Ptol. 2,8,2; 9,1; Cass. Dio 40,38,4), der - gegen Strab. 4,3,2 - nicht in den Alpes, sondern auf dem Plateau von Langres entspringt, das Pariser Becken durchquert und, sich in einem stark mäandrierenden Lauf von Iuliobona (h. Lillebonne) an zu einem Ästuar erweiternd, das mare Britannicum (h. Ärmelkanal) erreicht. Nach lit. Überl. bildete der S. eine ethnische Grenze zw. Belgae und Galli bzw. Celtae…

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Schön, Franz, “Sequana”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 19 January 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1109360>
First published online: 2006



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