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Simia
(104 words)

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(griech. Σημεία, Σημέα, Σίμα u. a., aram. smy), früher oft als (syrische) Göttin interpretiert, ist die deifizierte Götterstandarte altorientalischen Ursprungs, zumeist mit Mondsichel auf der Spitze, oft angeglichen an röm. signa. Vielleicht aram. Etym. [1], doch schon früh mit griech. σημεῖον/sēmeíon (“Standarte”) verknüpft. Lukianos (De Syria Dea 33) beschreibt das Sēmḗion von Hierapolis [2]/Bambyke, das dort wie in Dura-Europos zw. Atargatis (Syria Dea) und Hadad (Relief, Münzen) steht. S. wird u. a. mit Sîn/Dionysos (Ḥarrān) bzw. Bar…

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Kessler, Karlheinz, “Simia”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 08 April 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1113410>
First published online: 2006



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