Der Neue Pauly

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Sinon
(86 words)

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(griech. Σίνων, “Schädling”). In der griech. Myth. Sohn des Aisimos und Cousin des Odysseus. Nach Verg. Aen. 2,57 f. griech. Held im Troianischen Krieg. Er läßt sich, während die Griechen einen Rückzug vortäuschen, absichtlich von den Troianern gefangennehmen. Von König Priamos verhört, gibt er sich überzeugend als einen Verwandten von Odysseus' Gegner Palamedes [1] auf der Flucht vor Odysseus aus und bringt die Troianer dazu, eine Bresche in ihre Mauer zu schlagen, um das Troianische Pferd in die Stadt zu ziehen.

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Zimmermann, Sylvia, “Sinon”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 21 September 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1113940>
First published online: 2006



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